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rafozouni
rafozouni, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 385
Erfahrung:  Fachanwalt für Arbeitsrecht
60461484
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Zivilrecht hier ein
rafozouni ist jetzt online.

Guten Abend ! Mein Problem ist Folgendes Ich habe 2002 einen

Kundenfrage

Guten Abend !
Mein Problem ist Folgendes: Ich habe 2002 einen Geldbetrag in Höhe von 1500 € verborgt. Der entsprechende Beleg darüber ist unterschrieben, hat aber den Zusatz: "Das Geld wird erst bei Erfüllung einer bestimmten Bedingung zurück erstattet". Inzwischen kann ich aber an diese Erfüllung nicht mehr glauben. Im Laufe der Jahre habe ich meinen Schuldner deshalb mehrfach kontaktiert und wurde aber bis zum heutigen Tag immer mit irgendwelchen inhaltslosen Versprechungen hingehalten. Von meinem geborgten Geld habe ich noch keinen einzigen Cent gesehen.
Meine Frage wäre: Wie kann ich wieder an das Geld kommen ? Hätte eine Anzeige meinerseits Erfolg ? Könnte man in diesem Fall den §123 BGB, der die arglistige Täuschung behandelt, dafür heran ziehen ?
Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen einen entsprechenden Rat zu erhalten und bedanke XXXXX XXXXX herzlich dafür. Viele Grüße von Frau Z.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  rafozouni hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage möchte ich gern wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung ist vereinbart worden, dass das Geld nur unter einer Bedingung zurückzuzahlen ist. Sofern die Bedingung nicht eingetreten ist, besteht daher auch kein Rückzahlungsanspruch.

Ob § 123 BGB einschlägig ist, hängt davon ab, was genau die Bedingung gewesen ist, wobei die Anfechtungsfrist eventuell problematisch ist. Eine Willenserklärung wegen arglistiger Täuschung kann nur binnen Jahresfrist erfolgen, wobei für den Beginn, die Kenntnis der Täuschung maßgeblich ist.

Ich hoffe, Ihnen hiermit gedient zu haben und stehe für Rückfragen gern zur Verfügung. Sofern keine Rückfragen bestehen, darf ich höflich um das Akzeptieren der Antwort bitten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni
Experte:  rafozouni hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wie ich sehe, haben Sie sich die Antwort angeschaut! Bestehen Rückfragen? Wenn nicht, darf ich nochmals höflich um das Akzeptieren der Antwort bitten. Sie akzeptieren durch das Anklicken, des grünen Feldes.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
ich bin eigentlich erst ab dem heutigen Tag davon überzeugt, dass ich Opfer einer Täuschung geworden bin. Wäre dann das heutige Datum als Beginn der Kenntnisnahme über die Täuschung im Sinne des § 123 BGB zu rechnen ?
Welche Chancen hätte ich in einem Gerichtsverfahren mein Geld zurück zu erhalten ?
Experte:  rafozouni hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie tatsächlich erst seit heute meinen, getäuscht worden zu sein, sollten Sie die Anfechtung des Vertrages erklären und Ihr Geld zurückfordern.
Wenn sich die Täuschung nachweisen lässt, hätten Sie gut Chancen. in einem Rechtsstreit zu gewinnen.
rafozouni, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 385
Erfahrung: Fachanwalt für Arbeitsrecht
rafozouni und weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Other.
Wie kann ich denn eine Täuschung nachweisen ?
Experte:  rafozouni hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gegenfrage: Aus welchem Grund, sind Sie davon überzeugt, getäuscht worden zu sein?

Sorry, aber ich denke, wenn Sie nicht sagen, was die Bedingung für die Rückzahlung gewesen ist, ist eine eindeutige Beantwortung Ihrer Frage nicht möglich.

Sie brauchen übrigens die Frage nicht immer neu posten....verwenden Sie die Nachfrageoption.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Other.
Die Bedingung war: Nach der Vermarktung seines Buches würde ich die Rückzahlung erhalten.
Er hat nie, soweit ich Kenntnis davon habe, ein Buch fertig geschrieben, nur kleine Geschichten und Gedichte. Und die waren auch zum Teil irgendwoher abkopiert. Immer wieder erzählte er von neuen Veröffentlichungsangeboten und Aufträgen für Komödien. Und warum sollte ich einem aufstrebenden Talent nicht helfen, sein Talent auch zu veröffentlichen? Das habe ich gedacht. Inzwischen glaube ich aber, dass diese Veröffentlichungsangebote nur Schein waren. Warum hat er mit dem geborgten Geld sein Buch, von dem ich nie ein Manuskript gesehen habe, nicht rausgebracht ? Seine Rede war, einzelne Verlage würden ihn immer wieder anschreiben, um zumindestens die Gedichte zu veröffentlichen. Ich glaube kein Wort davon mehr. Und da ab heute der Kontakt wohl gänzlich abgebrochen ist, glaube ich endgültig an einen vorsätzlichen Betrug !
Hoffentlich verurteilen Sie mich jetz nicht wegen meiner Naivität. Aber manchmal ist das Leben eben so !
Experte:  rafozouni hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es steht mir gar nicht zu, Sie zu verurteilen!
Tatsächlich haben Sie allen Anlass an eine Täuschung zu glauben, da es das zu veröffentlichende Buch offensichtlich gar nicht gibt und wohl auch noch nie gegeben hat.

Denn abgekupferte Gedichte sind kein eigenes Buch.

Ich würde Ihnen daher anraten, den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten und den Gegner unter Androhung einer Strafanzeige wegen Betruges zur Rückzahlung aufzufordern.

Die Strafsanzeige können Sie bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erstatten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Other.
Darf ich Ihnen noch eine letzte Frage stellen:
Wie wäre die Rückzahlung möglich, wenn der Schuldner nur minimale Einkünfte bezieht oder sogar mittelos ist ?
Nochmals dankeschön und Auf Wiedersehen !
Experte:  rafozouni hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn der Schuldner in der von Ihnen beschriebenen Situation ist, wird es wohl nicht möglich sein, den Anspruch im Wege der Zwangsvollstreckung tatsächlich durchzusetzen.

Wenn er minimale Einkünfte (Arbeitseinkommen?) bezieht, werden diese nicht pfändbar sein und wenn er mittellos ist, geht sowieso nichts.

Sorry, dass ich Ihnen nichts anderes sagen kann!

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