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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 16970
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Thema Pf ndung des bergangsgeldes F r den Monat Juni bestand

Kundenfrage

Thema: Pfändung des Übergangsgeldes:
Für den Monat Juni bestand bei der DRV Bund bis zum 20.06.2011 Anspruch auf 20 Tage Übergangsgeld in Höhe von 76,26 Euro kalendertäglich.
Die DRV berechnet den pfändbaren Betrag wie folgt:
30 Tage je 76,26 Euro= 2.287,80 Euro monatlich
Demnach beträgt der pfändbarer Betrag bei 1 unterhaltspflichtigen Person 462,05 Euro
462,05 : 30 = 15,40
15,40 x 20 = 308,00 Euro
Die DRV führt 308,00 Euro an den Gläubiger ab.
Ich vertrete die Auffassung, dass folgende Berechnung zugrunde gelegt werden müsste:
20 Tage x 76,26 = 1525,20 €
Nach der Pfändungstabelle ist bei einem Einkommen(1 unterhaltspflichtige Pers.) i.H.1525,20 € ein Betrag i.H. von 82,05 € pfändbar.
Die DRV Bund setzt für den Juni einen fiktiven Betrag ein bzw. einen Betrag, der in den Vormonaten gezahlt wurde. Die Zahlung des Übergangsgeldes endete mit dem 20.Juni 2011. Ich habe demnach im Juni ein Einkommen von 1525,20 € gehabt und nicht 2287,80 €.
Bitte um Ihre Einschätzung und ggfls. Rat bezüglich der weiteren Vorgehensweise.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

"Ich vertrete die Auffassung, dass folgende Berechnung zugrunde gelegt werden müsste:
20 Tage x 76,26 = 1525,20 €
Nach der Pfändungstabelle ist bei einem Einkommen(1 unterhaltspflichtige Pers.) i.H.1525,20 € ein Betrag i.H. von 82,05 € pfändbar."

Ihr Ansatz ist auch korrekt.

Eine Berechnung anhand von 30 Tagen ist nicht denkbar, da hier nur Geld für 20 Tage gezahlt wird.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke, wie soll ich Ihrer Meinung nach vorgehen ? Die Sache zieht sich ja seit Juni, die DRV blieb bei ihrer Rechtsauffassung. Beim Spzialgericht klage einreichen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gegen den Bescheid muss Widerspruch eingelegt werden oder ein Überprüfungsantrag gestellt werden.

Dann notfalls ergibt sich auch noch der Klageweg.

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