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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 17101
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Betr. Gerichtskostenentscheidung A Mahnbescheid gegen Elektriker

Kundenfrage

Betr.:Gerichtskostenentscheidung
A Mahnbescheid gegen Elektriker (B) in Höhe von 2883,40 Eu
wg Mängel bei Umbau einer Arztpraxis in 5 Mietwohnungen
Höhe des Mahnbescheides erfolgte durch Kostenvoranschlag durch anderen Elektriker
aufgrund aller in einem TÜV-Gutachten erwähnten Mängel.
B Widerspruch von B gegen Mahnbescheid
C Klage auf
1. Herausgabe der Prüfprotokolle 1312,50
(Wert lt Kosten-VA 262,50Eu/Wohnung x 5)
B hatte deren Vorhandensein behauptet und Herausgabe zugesagt.
2. Mängelbeseitigung brutto 389,13
(Von meinem RA wurde nicht die volle Summe eingeklagt,da B argu-
mentierte,er habe auf Stundenlohnbasis gearbeitet.Differenz zu Mahnbe-
scheid:796 Eu)
3. TÜV-Gutachten,von mir in Auftrag gegeben 452,20
4. Potenzialausgleich brutto 235,62
Hatte B vor Zeugen zugesagt
D Urteil
1. Neuerstellung und Herausgabe der Meßprotokolle gemäß VDE 0100-600 1312.50
Die direkte Aushändigung war B nicht möglich,da sie von einem Mitarbeiter "entwen-
det" worden waren
2. Mängelbeseitigung,an mich zu zahlen netto 308,06
Wert vom Gerichtsgutachter angesetzt
3. TÜV-Gutachten,an mich zu zahlen 452,20
2 plus 3 = 760,26 Euro
4. Potenzialausgleich zunächst gefordert 235,62
durch Klagerweiterung erhöht auf 1500,00
oder Natuealausgleich: Abgelehnt
Kostenentscheidung:"Die Klägerin trägt 82% und der Beklagte 18%.Und weiter:"Die
Kostenentscheidung ergibt sich aus den §§ 92 Abs 1, 91 a, 269 Abs 3 ZPO.Die Klägerin obsiegt mit einem Betrag von 760,26 Eu und unterliegt mit Beträgen von 1581,07 und 1806,45 Eu - der Antrag auf Durchführung des streitigen Verfahrens wurde bereits im Mahnbescheid i.H. von 2883,40 Eu gestellt"
Der Richter setzt die Gebührenstufe bis 3000,00 Eu fest.Alle Gebühren sind zu diesem Streitwert angefallen (zunächst 2883,40 und abschließend 2341,33 nebst Kosteninteresse wegen der Teilrücknahme." Damit meint er wohl die Erledigung von 30 Eu wg einer Bedienungsanleitung.
Weder mein RA noch ich verstehen die Beträge.
Ich rechne:
Für mich 308,06 Euro
452,20
1312,50
Wert 2072,76 Euro
Verloren
Pot.A 235,62
erweitert 1500,00
o Natur.anspruch
Wert 1500,00

Ich komme auf:Gewonnen 58% verloren 42%
Ich habe verauslagt für Gericht,Gerichtsgutachter,Zeugen,etc ca 1600Eu

Nicht eingeklagt wurden von den ursprünglich 2883,40 Eu ca 760 Eu (Begründung s.o. C 2)
Meine Fragen:
1. Kann ich eine Änderung der Kostenverteilung nur durch eine Berufung erreichen?
2.Um das Risiko einer Berufung einzuschätzen,muß ich wissen,wie sich die Beträge (1806,45 und 1581,07),mit denen ich unterliege,ergeben.Muß der verkündende Richter das meinem RA erklären???
Berufung bis 25.2.möglich.
Mit herzlichem Dank für Ihre Mühe
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

1. Kann ich eine Änderung der Kostenverteilung nur durch eine Berufung erreichen?

Ja, gegen das Urteil der ersten Instanz kann man nur mittels der Berufung ankommen. Dann kann ggf. auch eine Änderung der Kostenverteilung erwirkt werden.

2.Um das Risiko einer Berufung einzuschätzen,muß ich wissen,wie sich die Beträge (1806,45 und 1581,07),mit denen ich unterliege,ergeben.Muß der verkündende Richter das meinem RA erklären???

Nein, aber das muss sich aus dem Urteil ergeben.

Zunächst sollte fristwahrend Berufung eingelegt werden. Dann kann binnen eines Monates die Begründung nachgereicht werden.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Aus meiner Anfrage:

"Weder mein Rechtsanwalt noch ich verstehen die Beträge."

Die Urteilspassagen,die die Gerichtskostenentscheidung betreffen,hatte ich beigefügt.

Wie kann ich die Kostenentscheidung nachvollziehen??????????

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ganz ehrlich, wenn Sie und Ihr Anwalt es nicht verstehen, wie soll ich es verstehen? Ohne Unterlagen geht das schon gar nicht.