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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

wir haben 3 lkw-z ge mit waren per vorkasse im Dez.10 bezahlt

Beantwortete Frage:

wir haben 3 lkw-züge mit waren per vorkasse im Dez.`10 bezahlt und die ware bis dato nicht erhalten. der verkäufer hat uns tel.und schriftlich immer hingehalten...wir mußten diese waren teuer bei einem anderen lieferanten kaufen um unsere kunden zu bedienen. was können wir jetzt machen um unser geld und die zusatzkosten, die ja durch diesen Lieferanten entstanden sind, wieder zu bekommen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Sie haben hier schon vollkommen richtig reagiert. Etwas anderes (also zunächst die Aufforderung unter Fristsetzung gegebenenfalls verbunden mit der Androhung strafrechtlicher Konsequenzen) hätte ich als Anwalt zunächst auch nicht getan.

 

Die große Frage ist natürlich, ob tatsächlich ein Betrugsversuch vorliegt (dieses ist dann der Fall, wenn die Firma schon zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses nicht in der Lage oder nicht willens war, gegen das vereinbarte Entgelt die Ware zu liefern.

 

Dieses ist allerdings eine Frage, welche gegebenenfalls die zuständige Staatsanwaltschaft klären muss.

 

Sie haben der Firma nach ihrer Schilderung mehr als genügend Möglichkeiten gegeben, um zu liefern beziehungsweise das Geld zurückzuzahlen.

 

Nun wäre es meines Erachtens langsam an der Zeit, um eine Strafanzeige zu erstatten und parallel zivilrechtliche Schritte einzuleiten.

 

Hierzu sollten Sie einem im Vertragsrecht erfahrenen Kollegen vor Ort beauftragen.

 

Gegebenenfalls genügt es ja, wenn ein Rechtsanwalt der Angelegenheit zunächst außergerichtlich Nachdruck verleiht.

 

Sollte auch dieses keinen Erfolg bringen, so müssten letztendlich gerichtliche Schritte eingeleitet werden, also ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet oder direkt Klage erhoben werden.

 

Nach ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass der Warenwert über 5000 € liegen dürfte, so dass die Angelegenheit im Falle einer Klage vor dem zuständigen Landgericht anhängig zu machen wäre. Da vor den Landgerichten aufwärts Anwaltszwang herrscht nach dem Gesetz,werden sie spätestens im Falle einer Klage auf einen Kollegen angewiesen, so dass sie bereits jetzt im Vorfeld einen Kollegen beauftragen sollten.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244











Danjel Newerla und weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.