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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 3162
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator
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Hallo ich w rde gerne mal wissen was mich erwarten kann wenn

Kundenfrage

Hallo ich würde gerne mal wissen was mich erwarten kann wenn ich eine anzeige wegen beleidigung auf sexueller basis bedrohung und versätzliche leichte körperverletztung
ich wurde vorher von der polizei angerufen und die sagten mir ich sollte den konntakt sein lassen was ich auch gemacht habe aber die person hat sich selber wider gemelded und wollte auch wider ein treffen und immer wenn wir uns vorher fasst gesehen haben wurde ich wider angerufen und mir wurde wider das selbe gesagt von der polizei. Die person hat mir auch geschrieben das sie gestern bei ihren anwalt waren und gesagt haben das es nur bei einer verwarnung bleiben soll aber das weiß die polizei anscheind noch nicht jetzt weiß ich aber auch nicht ob ich der person vertrauen kann ob sie das wirklich gemacht hat oder nicht
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ob gegen sie ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird oder nicht, hängt davon ab, wie schwer der Tatvorwurf ist. Dies wird die zuständige Staatsanwaltschaft prüfen. Die mögliche Strafe oder die Folge des Ermittlungsverfahrens können hier vielfältig sein. Ist es lediglich bei einer Beleidigung oder einer geringen Drohung geblieben, und sie sind nicht vorbestraft, könnte gegebenenfalls eine Einstellung möglich sein.

Sind Sie bereits vorbestraft oder sogar einschlägig ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Ermittlungsverfahren gegen sie in einem Strafbefehl oder in einer strafrechtlichen Hauptverhandlung endet. Hier ist es sodann wahrscheinlich, dass eine Geldstrafe gegen sie verhängt wird. Wie hoch diese sein wird, hängt ebenfalls von möglichen Vorstrafen sowie auch von ihrem derzeitigen Einkommen ab.

Diese Aussagen lassen sich auf den von ihnen dargestellten Sachverhalt anwenden und betreffen insbesondere die Beleidigung und Drohung.

Gleichzeitig stellt die tatsächliche Situation natürlich Probleme dar, da die Ex-Freundin durchaus durch die Trennung gekränkt sein kann oder anders psychisch mitgenommen wirkt. Von daher lässt sich nicht abschätzen, was ihre Ex-Freundin tatsächlich gegebenenfalls auch in zivilrechtlicher Hinsicht vorhat. Möglicherweise sind auch von Seiten der Ex-Freundin an Ansprüche aus dem Gewaltschutzgesetz zu denken, in denen zum Beispiel ein Näherungsverbot ausgesprochen werden kann. Allerdings sind diese wohl aufgrund ihrer Schilderung nicht einschlägig und sie werden vor Gericht gute Chancen, diese abzuwehren. Wie geschrieben kommt es jedoch darauf an, ob und was ihre Freundin unternimmt.

Vorliegend empfehle ich trotz allem Abstand von der Ex Freundin zu gewinnen und gegebenenfalls bei rechtlichen Dingen juristischen Beistand zu nutzen.

Gerne stehe ich Ihnen hierfür, wie auch weiterhin zur Verfügung und hoffe, dass ich ihre Frage zunächst hilfreich beantwortet habe und freue mich auf Ihre Akzeptierung.

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
und was ist mit der vorsätzlichen körper verletzung die gar nicht zustande gekommen ist ? muss ich mir da auch noch gedanken machen oder muss das erst bewiesen werden das ich sie geschlagen habe?
oder was genau bedeutet das mit vorsätzlicher körper verletzung ?
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die vorsätzliche KV muss Ihnen , wie alle anderen Dinge auch nachgewiesen werden, bzw. das Gericht die Überzeugung erlangen, dass Sie die Taten begangen haben. In solchen Fällen ist es für das Gericht durchaus nicht leicht, die Wahrheit über den Tatablauf herauszufinden, auch wenn die Zeugen eigentlich die Wahrheit sagen müssen (in diesem Fall die Ex-Freundin), so dass es sich hier ggf. auch mit den zugegebenen Taten zufrieden gibt.

Ein guter Staatsanwalt oder Richter wird jedoch die einzelnen Aussagen richtig zu würdigen wissen.

Generell bleibt es daher auch bei meinen o.g. Aussagen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ja mit gericht ist ja noch nicht so weit ich muss noch zur polizei und eine aussage machen die dann der staatsanwaltschaft vorgelegt wird. soll ich bei den dann auch so eine aussage machen wie ich es ihnen geschrieben habe oder wie raten sie mir
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie sollten grds. den Sachverhalt aus Ihrer Sicht schildern, dabei kommen aber auch taktische Dinge zum Zuge, insbesondere die Nachweisbarkeit von Taten. In Ihrem Fall wäre dies ohne Weiteres zu prüfen, wenn es sich hier zB. um Auseinandersetzungen in der Trennungsphase handelt. Sie könnten hier zugeben, ggf. etwas mit den Worten überreagiert zu haben, auf keinen Fall jedoch handgreiflich geworden zu sein.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
diese worte sind nicht in der trennusphase gefallen sondern als wir noch zusammen waren mir wurde im betrunkenen kopf nur gesagt das sie immer übermich herzieht und das sie mich betrogen hat des wegen wurde ich sauer und habe das alles gesagt
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Auch dies ändert nicht sehr viel an der Einschätzung, da es sich ja auch hier bereits um einen entsprechenden Streit gehandelt hat. Zudem waren Sie alkoholisiert, was ggf. für Sie schuldmindernd wirken kann.