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Stellen Sie Ihre Frage an K. Severin.

K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 858
Erfahrung:  allgemeines Zivilrecht
25551084
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Zivilrecht hier ein
K. Severin ist jetzt online.

Ich habe in den letzten 14 Tagen 2mal ziemlichen Mist gebaut,

Kundenfrage

Ich habe in den letzten 14 Tagen 2mal ziemlichen Mist gebaut, denn bin leichtfertig Betrügern aufgesessen und würde nun gerne wissen, ob es Sinn macht, etwas zu unternehmen um a) eingesetztes Geld zurückzuerhalten und b) dazu beizutragen, den Betrügern das Handwerk zu legen oder ob man die Sache auf sich beruhen lassen sollte und das eingesetzte Geld als "Lehrgeld" abschreiben muss.

Meine "Dummheiten":
Ich habe bei "Dannsto-Service" eine Bestellung aufgegeben und ca 550.-€ bezahlt. Die Aufmachung des Angebots erschien mir total seriös. Die Bezahlung ging per Auslands-überweisung nach Australien.
Jetzt lese ich im Internet nach Eingabe von Dannsto-Service bei Google, dass es sich um Betrüger handelt. Die bestellte Ware wurde bei anderen Betrugsopfern niemals ausgeliefert.

Die andere dumme Sache ist die, dass ich angeblichen holländischen Handelsvertretern, die mich mit einem sehr geschickten Trick in ein Gespräch verwickelt hatten, ein teures Kochtopf- und Messerset bar an der Haustür abgekauft habe. Ich habe nur die Autonummer. Auch hier stellt sich nach Recherge
im Internet heraus, dass dies Betrüger waren und die Ware bei weitem nicht den angegebenen Wert hat.
Leider hatte ich die Kenntnis über den ersten Betrug noch nicht, als ich den zweiten Fehler machte.
Die Schilderungen anderer Opfer im Internet lauten in beiden Fällen, dass es keinen Sinn machen würde eine Anzeige zu erstellen, weil man kein Geld zurückerhalten wird und die Staatsanwaltschaft sich nicht für die Verfolgung derartiger "geringfügiger" Straftaten interessieren und somit auch nichts unternehmen würde.
Was empfehlen Sie?
Nachtrag:
Meine Adresse lautet:[email protected]
Wenn ich diese meine e-Mail Adresse in Ihr System eintrage, kommt der Hinweis: Diese Adresse existiert nicht.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

gern beantworte ich ihre Frage wie folgt:

 

Sie haben natürlich die Möglichkeit, in beiden Fällen Strafanzeige wegen Betrugs bei der Polizei zu stellen. Ob die Staatsanwaltschaft danach Ermittlungen gegen die Täter aufnimmt ist allerdings davon abhängig, ob diese ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung bejaht. Davon kann hier ausgegangen werden, weil es bestimmt mehrere Geschädigte gibt.

 

Wenn die Ermittlungen zu einer Erfassung der Täter führen sollte, können Sie selbstverständlich ihr Geld zuückfordern aufgrund eines deliktischen Schadensersatzanspruchs wegen Betrugs. Sie sollten dafür aber das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen abwarten, d.h. ob die Täter gefasst werden. Aber selbst dann ist fraglich, ob die Täter solvent sind. Meistens ist das durch den Betrug erlangte Geld dann leider bereits verbraucht und auch keine Vermögenswerte vorhanden, die von ihnen gepfändet werden könnten.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und bitte Sie höflich meine Rechtsberatung zu bezahlen, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt



Verändert von K. Severin am 06.01.2011 um 18:06 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Severin,

 

danke für Ihre bisherige Antwort, die ich so erwartet hätte, wenn es Betrüger, die sich im deutschen Rechtsraum aufhalten, betreffen würde.

 

In beiden Fällen trifft dies aber offenbar nicht zu. Wo bei Dannsto die Betrüger sitzen, die eine "com"-Endung in der E-Mail-Adresse haben, weiß ich nicht. Die Zahlung ging - wie in der Anfrage ausgeführt - nach Australien.

 

Die Betrüger des 2. beschriebenen Falles haben ein Auto mit deutschem Kennzeichen gefahren, sind aber vermutlich der Sprache nach Holländer.

 

Nun ist aber doch wichtig zu wissen, in welchem Umfang die deutsche Justiz Maßnahmen ergreift bzw. die Möglichkeit dazu überhaupt hat, in Deutschland ausgeführte Betrügereien in Kooperation mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden zu ahnden. Werden holländische oder australische Behörden aktiv, wenn solche Vorgänge von deutscher Seite gemeldet werden?

 

Macht es also wirklich Sinn, eine Strafanzeige einzureichen?

Ganz persönliche Frage an Sie: Was würden Sie in einem solchen Fall tun?

 

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Vollhardt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Vollhardt,

 

vielen Dank für ihre Anschußfrage, die ich gern wie folgt beantworten möchte:

 

Wenn Sie Strafanzeige wegen Betrugs gegen die Täter im Ausland hier bei der Polizei stellen, sind die Aussichten, das die deutsche Polizei ín Zusammenarbeit mit den ausländischen Polizeidienststellen aktiv wird davon abhängig, ob es sich um einen Einzelfall handelt oder um Betrugsstraftaten im gößeren Umfang. Grundsätzlich besteht immer die Möglichkeit, dass die Polizei dann, wenn ein strafrechtlich geschützes Rechtsgut im Inland durch ausländische oder im Ausland ansässige Täter verletzt wurde, über Interpol in Zusammenarbeit mit den ausländischen Polzeidienststellen versucht, die Täter zu ergreifen. Allerdings muss der Ermiitlungsaufwand auch aus Sicht der Polizei in einem angemessenen Verhältnis zum Ermittlungserfolg stehen, d.h. es erfolgt eine Aufwand-Nutzen-Prognose. Für Sie bedeutet das, dass wenn Sie der einzige Geschädigte durch die Betrugsstraftaten sind, die Polizei keine Anstrengungen unternehmen wird, um die Täter in Zusammenarbeit mit der ausländischen Polizei zu ergreifen. Sollte Sie aber ein Betroffener unter vielen Geschädigten sein, ist es durchaus möglich, dass die deutsche Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft auch in ihrem Fall aufgrund ihrer Strafanzeige gegen die ausländischen Täter Ermittlungen aufnimmt.

 

Wenn Sie mich persönlich Fragen: ich würde an ihrere Stlle bei der Polizei anfragen, ob es schon Strafverfahren in ähnlichen oder gleichgelagerten Fällen gab und deshalb Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der ausländischen Polizei aufgenommen wurden. Dann kann man immernoch Strafanzeige erstatten.

 

Ich hoffe damit ihre Anschlussfrage beantwortet zu haben.

 

Mit freundllichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt



Verändert von K. Severin am 08.01.2011 um 02:41 Uhr EST
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 858
Erfahrung: allgemeines Zivilrecht
K. Severin und 3 weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Severin,

besten Dank für Ihre nochmalige Antwort mit der ich zufrieden bin. Ich werde nun gerne Akzeptieren anklicken.

Noch eine persönliche abschliessende Frage: Schreiben Sie von USA aus? Die Zeitangabe, die ich mit Ihrer Mail erhalte, liegt 6 Std vor unserer Deutschen Lokalzeit.

 

Viele Grüße

Wolfgang Vollhardt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Vollhardt,

 

vielen Dank für die Akzeptierung meiner Antwort!

 

Ich schreibe von Deutschland aus. Der Zeitunterschied ist systembedingt, weil Just Answer ein Unternehmen ist, das in San Francisco seinen Firmensitz hat.

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

 

 



Verändert von K. Severin am 10.01.2011 um 09:35 Uhr EST

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