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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 6363
Erfahrung:  mehrere Jahre Erfahrung
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ragrass ist jetzt online.

Mein Arbeitskollege, den ich seit Jahren kenne, hat sich vor

Kundenfrage

Mein Arbeitskollege, den ich seit Jahren kenne, hat sich vor zweieinhalb Jahren in mein Vertrauen geschlichen und hat letztendlich 55000,- Euro von mir bekommen. Das Ganze ist mit sehr vielen Lügen einhergegangen. Das weiß ich aber leider erst jetzt. Ich muß noch Kredite, die ich für ihn aufgenommen habe, abzahlen. Was würde mich eine Gerichtsverhandlung kosten? Ich habe mittlerweile keine finanziellen Reserven mehr, weil ich auch alle meine Altersvorsorgeverträge gekündigt hatte. Wie groß sind meine Chancen? Ich habe nur eine SMS von ihm, in der er mir mitteilt, daß er mir so viel Geld wie er im Monat übrig hat, zahlen will.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

geben Sie bitte an, um welche konkrete Summe es sich handelt.

Mit freundlichen Grüßen

RA [email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
wie schon erwähnt, sind nach meinen Kontoauszügen 55000,- Euro bar abgehoben worden
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

da bei der angegebenen Summe ein Verfahren vor dem Landgericht zu führen ist, müssen Sie zwingend durch einen Anwalt vertreten sein. Die Gerichts- und Anwaltsgebühren richten sich nach dem sog. Gegenstandswert. In Ihrem Fall ist dies der Betrag von 55.000 EUR.

Bei Klageerhebung fallen zunächst 3 Gerichtsgebühren zu je 556 EUR, mithin 1.668 EUR an. Diese sind sofort zu zahlen, da das Gericht erst nach Eingang der Gebühren aktiv wird.

Der Anwalt erhält nach den gesetzlichen Bestimmungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes maximal 2 Gebühren, nämlich die Verfahrensgebühr (1,3) in Höhe von 1.459,90 EUR und die Terminsgebühr (1.2) von 1.347,60 EUR. Hinzu kommt eine Pauschale für Post- und Telekommunikation von 20 EUR und die gesetzliche Mehrwertsteuer. Insgesamt entstehen somit Anwaltskosten in Höhe von 3.364, 73 EUR.

Hinzu kommen können Fahrtkosten, wenn sich das Landgericht nicht am Kanzleisitz des Anwaltes befindet. Pro km fallen 0,30 EUr zzgl. MwSt. an und eine Gebühr für die Abwesenheit von 20 EUR (bei bis zu 4 h), und 35 EUR (bei 4 - 8 h). Sollten Kopien anzufertigen sein, kann der Anwalt für die ersten 50 Seiten je 0,50 EUR und ab der 51. je 0,15 EUR verlangen.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Bei Unklarheiten kontaktieren Sie uns bitte.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
[email protected]
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

besteht noch Klärungsbedarf ? Ansonsten akzeptieren Sie bitte die Antwort (siehe Nutzungsbedingungen).

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]