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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 17095
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage zu einer Schmerzensgeldklage

Kundenfrage

Hallo,

ich habe eine Frage zu einer Schmerzensgeldklage eines Polizisten zu meiner Person. Ich vertrete mich selbst ohne Rechtsbeistand.
Kurz zur Sachlage (alle Angaben sind aus Erzählungen und den Dokumenten des Verfahrens. selbst keine Erinnerung an den Abend):

Ich habe im betrunkenen Zustand wohl sehr lauthals vor einem Mehrfamilienhaus auf mich aufmerksam gemacht. Daraufhin wurde eine Polizeistreife dazugerufen. Diese wollten mich dazu bewegen, nach Hause zu gehen. Allerdings war das nicht in meinem Sinne. Daraufhin wollten die Polizeibeamten mich festnehmen, was ihnen nicht sehr leicht viel, da ich mich wand wie eine Schlange (Dabei hat sich der Kläger zwei Finger leicht verdreht. Ärztliches Attest liegt nicht vor). Auf der Fahrt zum Präsidium muss ich wohl mit A..-Ausdrücken um mich geworfen haben. Mehrmals. Daraufhin forderte einer der Polizisten Schmerzensgeld wegen Persönlichkeitsverletzung. Die Forderungssumme lag bei über 1200 €. Auf das Anwaltsschreiben habe ich nicht reagiert.

Es wurde ein 1. Termin festgelegt, an dem ich mich vor Verhandlungsbeginn bei dem Kläger entschuldigt habe und daraufhin mit dem Kläger und dessen Anwalt auf einen Vergleich geeinigt hatte (600€ in 6 Raten). Im Gerichtssaal bei Verhandlungsbeginn wies mich der Richter darauf hin, dass mir ein Schreiben, dass dem Kläger zugekommen ist!, nicht zugestellt wurde. Das Gericht hat es schlicht weg versäumt.
In diesem Schreiben wurde der Kläger darauf hingewiesen, dass das Gericht die Sach- und Rechtslage für den Kläger als aussichtslos erachtet. Der Kläger bestand wohl dennoch auf seine Forderung.
Aufgrund des Umstandes habe ich das gericht gebeten, mir noch Bedenkzeit einzuräumen, um mich aufgrund des neuen Sachverhalts noch einmal zu informieren, ob es sinnvoll ist, den Vergleich wirklich einzugehen.
Das Gericht entschied nun auf ein schriftliches Verfahren gem. § 128 Abs. 2 ZPO und gab mir 3 Wochen Bedenkfrist, in der ich nun Schriftsätze einreichen kann, um zu erklären, ob ich mich auf einen Vergleich einlasse oder beantrage, die Klage abzuweisen.
Der Kläger und sein Anwalt haben bereits da erwidert, dass sie gegen eine Klagenabweisung in Berufung gehen werden.

Nun meine eigentiche Frage:

Ich bin drauf und dran, tatsächlich die Abweisung der Klage zu beantragen. Ist das sinnvoll?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Rat.

Markus Falkner
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Im Grunde genommen waren Sie zu betrunken, um Ihnen hier einen Vorwurf zu machen.

Der Polizeibeamte muss sich darüber hinaus im Dienst solchen verbalen Ausfälle auch gefallen lassen.

Daher sollten Sie tatsächlich erwägen, zu beantragen, die Klage abzuweisen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie meine Erinnerung gelesen haben, stellt sich mir die Frage, ob es ein Problem mit der Akzeptanz meiner Antwort gibt?

Sie haben keinerlei Nachfrage gestellt, auf die ich hätte eingehen können.

Von daher darf ich Sie nochmals daran erinnern, Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort zu schließen.

Vielen Dank!