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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 19777
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Seit 3 Monaten werden von meinem Konto von einr Gewinnspielgruppe

Kundenfrage

Seit 3 Monaten werden von meinem Konto von einr Gewinnspielgruppe Sunstar monatatl 59,00€ abgebucht nun kommen ständig Anrufe das cih meine Kündigung telefon.erneut mit Angabe meiner Bankverbindung erreichen könnte.Ich habe ich geweigert die ngaben telefon zu machen,daruafhin wurde ich auf Montag verwiesen,Ich bat umeinen schriftlich Kündigunsweg.Waskann ich noch machen .Telefon.wurde mir bestätigt ,da?nach erneuter Angbe meiner Daten zwecks Übweprüfung die Kündigung zu Dez ,durchgeführt werde.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Angaben wie folgt Stellung nehme.

Sie haben es mit einem Fall dreister Telefonabzocke zu tun, und wie Sie bei entsprechender Internetrecherche in Erfahrung bringen können, zählen Sie zu einer von vielen Geschädigten. Soweit Sie am Telefon keine vertragliche Verpflichtung eingegangen sind, sind Sie auch zu keinerlei Zahlungen verpflichtet.


Für das Vorliegen eines abgeschlossenen Gewinnspielvertrages ist der Anbieter voll beweispflichtig. Haben Sie am Telefon keinen Vertrag geschlossen, erbringen Sie keinesfalls Zahlungen. Die bereits von Ihrem Konto abgebuchten Beträge sollten Sie umgehend durch Ihre Bank zurückbuchen lassen. Stellen Sie dies am Montag im telefonischen Gespräch mit dem Mitarbeiter des Anbieters klar, und weisen Sie dabei zugleich jegliche Zahlungspflicht zurück. Teilen Sie darüber hinaus mit, dass Sie keinerlei Werbeanrufe mehr wünschen und widrigenfalls Strafanzeige erstatten.


Geben Sie bei diesem Telefonat und bei erneuten Anrufen unter keinen Umständen Ihre Bankdaten preis. Was immer man Ihnen am Telefon auch vorschwindeln mag, bleiben Sie standhaft. Wenn Sie erneut Ihre Bankdaten angeben, wird man Ihnen aller Voraussicht nach einen weiteren Gewinnspielvertrag unterschieben wollen.


Mit den einmal am Telefon preisgegebenen persönlichen Daten argloser Verbraucher wird deutschlandweit ein schwunghafter Handel getrieben. Es gibt professionelle Datenhändler, die mit diesem Geschäft enorme Umsätze erzielen. Die Daten werden Glücksspielfirmen und anderen dubiosen Anbietern gegen Bares überlassen, die dann ihrerseits am Telefon oder im Internet systematisch auf Kundenfang gehen.


Besonders fatal ist dies dann, wenn sich eine dieser Firmen in Besitz der Bankverbindungsdaten eines Opfers gebracht hat. Dann drohen dem Betroffenen nicht nur Abbuchungen durch diese eine Firma, sondern - wegen der Vernetzung in der Branche - auch Abbuchungen und Werbeanrufe durch weitere schwarze Schafe.

Sie sollten daher Ihre Bankdaten grundsätzlich nicht preisgeben.


Sie haben im Übrigen die Möglichkeit, die Telefonnummer der Bundesnetzagentur zu melden, um künftige Belästigungsanrufe zu unterbinden. Die Bundesnetzagentur geht derartigen Missbrauchsfällen gezielt nach.


Nachfolgend ein Link mit weiteren Informationen zur Telefonabzocke und einem Formular für die Bundesnetzagentur. Alternativ können Sie auch direkt auf die Seite der Bundesnetzagentur gehen und dort das Formular online ausfüllen.


http://www.computerbetrug.de/abzocke-am-telefon/kostenfallen-an-telefon-und-handy/lockanrufe-anruf-in-abwesenheit-mit-0137-und-0900/

Sollten Ihnen schrftliche Zahlungsaufforderungen zugehen, so ignorieren Sie diese.

Aktiv werden müssten Sie erst, wenn Ihnen ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt werden sollte. Dann müssen Sie binnen 14 Tagen Widerspruch gegen diesen einlegen.


Dazu wird es vermutlich aber gar nicht kommen, denn in der Regel beantragen die Drahtzieher unseriöser Firmen keinen gerichtlichen Mahnbescheid, wissen Sie doch, dass die geltend gemachten Forderungen tatsächlich nicht bestehen. Darüber hinaus fürchten sie nichts mehr als die Gerichtsöffentlichkeit. Diese würde Ihnen aber drohen, wenn Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen würden und dieser erlassen würde. Nach erfolgtem Widerspruch müssten sie dann nämlich Ihren angeblichen Anspruch begründen, und es käme zu einem gerichtlichen Verfahren.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten oder Zweifeln gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sollten Sie keine Nachfrage haben, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.


Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Kunde,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Eine kostenlose Rechtsberatung ist nicht Gegenstand dieser Internetpräsenz. Sie ist nach zwingendem Recht zudem auch nicht gestattet. Aus diesem Grunde besteht die Pflicht zur Akzeptierung auch dann, wenn das Resultat der Rechtsberatung nicht Ihren persönlichen Vorstellungen entsprechen sollte.

Bestehen dagegen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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