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SchiesslClaudia
SchiesslClaudia, Rechtsanwalt
Kategorie: Wirtschaftsrecht
Zufriedene Kunden: 17042
Erfahrung:  mehr als 18 Jahre Berufserfahrung
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SchiesslClaudia ist jetzt online.

Kunde A(Gläubiger) stell Kunde B (Schuldner)eine Rechnung über

Beantwortete Frage:

Kunde A(Gläubiger) stell Kunde B (Schuldner)eine Rechnung über Einrichtungsgegenstände in Höhe € 19.000,00. A verklagt B auf Zahlung und fordert von B in Teilklage aus Kostengründen € 4.500,00 als Teil aus € 19.000,00. Richter schlägt Vergleich vor. B bestreitet die Rechnung und behauptet man könne aus der Teilrechnung (€4.500,00) nicht erkennen um welche Gegenstände es sich handelt. A steht nun vor dem Problem, entweder die einzelnen Gegenstände zu beziffern bis zu einer Höhe von € 4.500,00 oder aber von der Rechnung prozentual alle streitgegenständlichen Sachen aufzuführen, um dann prozentual von € 19.000,00 (z.B. 22%) alle Gegenstände zu beziffern, um dann porzentual auf den Teilklagebetrag von € 4.500,00 alle Sachen erfasst zu haben und prozentual zu beziffern. Welche Vorgehensweise ist richt?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Wirtschaftsrecht
Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Richtig ist beides

Zunächst einmal in solchen Fällen immer um richerlichen Hinweis bitten

Das Gericht ist hier verpflichtet, den Parteien , die nicht anwaltlich vertreten sind, insbesondere, Hinweise zu geben.

Es muss die Teilklage in Höhe der geltend gemachten Ansprüche eindeutig bestimmt sein.

Diese Bestimmtheit kann auf 2 Wegen errreicht werden


Entweder man stellt den Gesamtanspruch , also die 19.000 Euro genau dar und erklört, dass man aus Kostengründen zunächst nur 4000 davon geltend macht


Oder aber man macht einezlne Ansprüche vollständig geltend

Beide Vorgehensweisen sind also richtig

Haben Sie dazu noch Fragen ? Gerne
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich sehe nur eine große Gefahr. Wenn ich alle Gegenstände, die ich unter € 4.500,00 einzeln aufführe dann vom Gegner bestritten bekomme, könnte es passieren, dass A dann alle bestrittenen Gegenstände zwar aufführt, diese bestritten weren und dann quasi genullt werden. Dann kann ich ja schlecht sagen:"Och April, April dann nehme ich einfach Gegenstände, die in den € 19.000,00 (abzügl. bestrittener e 4.500,00) enthalten sind!" und stelle eben neue Gegenstände für die € 4.500,00 von den verbleibenden Gegenständen wieder ein. Dass diese bestritten werden versteht sich ja von selbst. Dann stelle ich wieder ein, bis die € 19.000,00 aufgebraucht sind, mit dem Ergebnis, dass die gesamten € 19.000,00 dann bestritten sind. Stelle ich aber auf € 19.00,00 bezogen ALLE Gegenstände prozentual ein, dürfte es für B schwer bis unmöglich sein, dann ALLE zu betsreiten, wenn Sie verstehen was ich meine. Was ich tun soll, ist schwer nafchzuvollziehen, da ich beide Gefahren sehe.Was würden Sie tun? :-)
Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich würde hier die Gesamtforderung genau darlegen, also die 19.000 Euro

Alles kann er ja schlecht bestreiten

Dann können Sie ja schon einmal sehen , woe der Richter zu den Forderungen steht und auf diese Weise alles schon einmal überprüfen lassen.

Den restlichen Teil können Sie dann ganz gezielt einklagen


Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen


Wenn ja und wenn keine Fragen mehr bestehen bitte ich um positive Bewertung

ERST DANN WERDE ICH BEZAHLT


vielen Dank



SchiesslClaudia und weitere Experten für Wirtschaftsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.