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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Wirtschaftsrecht
Zufriedene Kunden: 26591
Erfahrung:  Banken- und Kapitalanlagerechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im Jahr 2000 bei der

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe im Jahr 2000 bei der HVB für mich Privat und für meine Firma einen Zins-Swap in Höhe
von 8. Mio abgeschlossen.Laufzeit 10 Jahre. Beginn der Zinsausgleichszahlungen war der 1.1.2004.Ab diesem Zeitpunkt habe ich bis zum 31.12.2007 Ausgleichszahlungen an die HVB von
insgesamt 861.000.--€ bezahlt. Als ich im Jahr 2007 kurz vor der privaten + der geschäftlichen
Insolvonz stand hat mir die HVB angeboten sollte ich mein Kreditangagement auf eine andere Bank verlagern die Swapverträge ohne weitere Zahlungen aufzuheben.Das ist mir gelungen. Ins-
gesamt ist mir jedoch ein Schaden von 861.000.--€ entstanden. Über die Risiken wurde ich nie
aufgeklärt ich war auch 2000 wirtschaftlich gar nicht in der Lage das Geschäft in dieser Grössen-
ordnung einzugehen. im Jahr 2010 habe ich den Schaden bei der HVB geltend gemacht.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Wirtschaftsrecht
Experte:  Steuerberater1 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

können Sie bitte Ihre Frage präzisieren? Es ist nicht ganz klar, worauf Sie hinaus wollen.

Freundliche Grüße,
Ralf Wittrock
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Wittrock,

meine Frage an Sie: Besteht die Möglichkeit dass mir die HVB die von mir gezahlten Swap-

prämien von 861.000,--€ zurück bezahlen muß. Da lt. dem BGH-Urteil die Swapgeschäfte

nicht Rechtens waren.

Vielen Dank XXXXX XXXXXür Ihre Antwort.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie nicht über die Risiken aufgeklärt wurden, können Sie gegenüber der HVB Schadensersatz verlangen. Ihr Anwalt hat sich sicher bereits über die Grundsätze des BGH zur Anleger und objektgerechten Beratung aufgeklärt.

Die HVB haftet daher gemäß §823 II BGB i. V. m. § 31 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2, § 32 I WpHG (a.F). Als Wertpapierdienstleistungsunternehmen müsse die Beklagte die Dienstleistungen mit der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit im Interesse ihrer Kunden erbringen (§31 I 1 WPHG a.F).

ABER:

Zum Zeitpunkt indem Ihr Schaden entstanden ist galt (s.o) noch das WpHG. Nach § 37 WpHG waren die Schadensersatzansprüche auf 3 Jahre begrenzt. Nach der Übergangsregelung des § 43 WPHG ist § 37 WpHG auf Ansprüche anzuwenden, die vor dem 04.08.2009 entstanden sind.

Meines Erachtens sind die berechtigten Schadensansprüche daher leider verjährt.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt