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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Wirtschaftsrecht
Zufriedene Kunden: 26442
Erfahrung:  Banken- und Kapitalanlagerechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich lese gerade eine Kundenanfrage

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich lese gerade eine Kundenanfrage über den Besuch eines Mitarbeiters der freien Verbraucher- und Wirtschaftsberatung aus Berlin am 14.10.2010. Auch mich hat ein solcher Mitarbeiter aufgesucht, am 22.07.2011. Er erläuterte mir die Möglichkeit, einen Teil der zu zahlenden Lohnsteuer von meinem Festgehalt als Angestellte im öffentlichen Dienst fondgebunden zu investieren. Dies würde die Möglichkeit bieten, einen Teil des investiereten Geldes nach ca. 10 Jahren zurückgezahlt zu bekommen. Gibt es inzwischen Erkenntnisse oder Erfahrungen über diese Möglichkeit, Steuern zu sparen? Ist dies ein legaler Weg, Seuern zu sparen? Ist die Freie Verbraucher- und Wirtschaftsberatung in seriöses Unternehmen?

Mit freundlichen Grüßen Steffi Geisler

Leipzig, den 1.08.2011
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Wirtschaftsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Auch wenn ich das von Ihnen genannte Unternehmen nicht kenne, so handelt es sich hier um eine typische Aussage divereser Anlagevermittler um Kunden zu gewinnen.

Sie können natürlich mit diversen Fonds Steuern sparen. Derartige Fonds arbeiten mit Verlustzuweisungen, die Sie bei Ihrem Finanzamt steuermindernd geltend machen können. Der Weg ist auch durchaus legal.

Meine über 14jährige Erfahrung auf diesem Sektor lässt mich jedoch auf zwei Punkte hinweisen.

1.) Die Fonds die Sie erwerben sind teilweise riskant und bergen zum Beispiel als atypisch stille Beteiligungen das Risikio des Totalverlusts des von Ihnen investierten Geldes.

2.) Nicht bei jeder Verlustzuweisung ist eine steuerliche Anerkennung durch das Finanzamt garantiert. Es sind mir durchaus Fälle bekannt, indem die steuerliche Anerkennung der Verluste auch im Nachhinein verweigert wurde.

Daher mein Ratschlag: Vorsicht und besser Risiko und Nutzen kritisch abzuwägen!

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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