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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Werbungskosten
Zufriedene Kunden: 1325
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,mein Finanzamt verlangt sowohl

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Finanzamt verlangt sowohl bei Sonderausgaben (hier: Logopädrische Stimmbildung bei mir, Arztrezept liegt vor) als auch bei Werbungskosten (hier: Gesangsunterricht meiner Ehefrau ( Musiklehrerin)) Originalrechnungen, obwohl Zahlungsnachweise (per Überweisung auf das Konto der Leistungserbringer) und schriftl. Bestätigung für die erteilte Leistung (der Leistungserbringer) vorliegt. Mein Finanzamt begründet sein Vorgehen pauschal mit "Zahlungsnachweise reichen nicht aus". Frage: Ist dies rechtens? Meinen Akten nach kann ich keine Originalrechnung beibringen (Vorgang stammt aus 2009). Was raten Sie mir? Mit freundlichen Grüßen Dr. Gottschalk 51107 Köln
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Werbungskosten
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

prinzipiell hat das Finanzamt Recht, da Belege von Verbauchern genau aus diesen Gründen mind. 2 Jahre aufbewahrt werden müssen. Der Zahlungsnachweis belegt ja nur, dass Sie etwas an den Leistungerbringer erbracht haben, aber leider nicht genau was. Sie könnten z.B. damit auch die Rechnung eines anderen beglichen haben. Die Leistungserbringer haben jedoch in aller Regel Ihre Rechnungen ebenfalls archiviert, so dass Sie bei den jeweiligen Ärzten um eine Kopie bitten könnten, auf denen Ihnen der jeweilige Leistungserbringer vielleicht auch noch die Zahlung bestätigt.

 

Ohne einen weiteren schriftlichen Nachweis wird es leider dabei bleiben, dass die Zahlung nicht anerkannt wird.

 

Sie sollten allerdings schnell handeln und vielleicht auch den Sachbearbeiter beim FA anrufen. Wenn der nämlich Ihren Einspruch mit der aktuellen Begründung auf den Tisch bekommt, wird der Einspruch abgelehnt und Sie müssten klagen. Mit einem kurzen Anruf könnten Sie das Ganze noch stoppen, wenn Sie sich um die Belege noch bemühen möchten.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin (Steuern)

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

prinzipiell hat das Finanzamt Recht, da Belege von Verbauchern genau aus diesen Gründen mind. 2 Jahre aufbewahrt werden müssen. Der Zahlungsnachweis belegt ja nur, dass Sie etwas an den Leistungerbringer erbracht haben, aber leider nicht genau was. Sie könnten z.B. damit auch die Rechnung eines anderen beglichen haben. Die Leistungserbringer haben jedoch in aller Regel Ihre Rechnungen ebenfalls archiviert, so dass Sie bei den jeweiligen Ärzten um eine Kopie bitten könnten, auf denen Ihnen der jeweilige Leistungserbringer vielleicht auch noch die Zahlung bestätigt.

 

Ohne einen weiteren schriftlichen Nachweis wird es leider dabei bleiben, dass die Zahlung nicht anerkannt wird.

 

Sie sollten allerdings schnell handeln und vielleicht auch den Sachbearbeiter beim FA anrufen. Wenn der nämlich Ihren Einspruch mit der aktuellen Begründung auf den Tisch bekommt, wird der Einspruch abgelehnt und Sie müssten klagen. Mit einem kurzen Anruf könnten Sie das Ganze noch stoppen, wenn Sie sich um die Belege noch bemühen möchten.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin (Steuern)


Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

prinzipiell hat das Finanzamt Recht, da Belege von Verbauchern genau aus diesen Gründen mind. 2 Jahre aufbewahrt werden müssen. Der Zahlungsnachweis belegt ja nur, dass Sie etwas an den Leistungerbringer erbracht haben, aber leider nicht genau was. Sie könnten z.B. damit auch die Rechnung eines anderen beglichen haben. Die Leistungserbringer haben jedoch in aller Regel Ihre Rechnungen ebenfalls archiviert, so dass Sie bei den jeweiligen Ärzten um eine Kopie bitten könnten, auf denen Ihnen der jeweilige Leistungserbringer vielleicht auch noch die Zahlung bestätigt.

 

Ohne einen weiteren schriftlichen Nachweis wird es leider dabei bleiben, dass die Zahlung nicht anerkannt wird.

 

Sie sollten allerdings schnell handeln und vielleicht auch den Sachbearbeiter beim FA anrufen. Wenn der nämlich Ihren Einspruch mit der aktuellen Begründung auf den Tisch bekommt, wird der Einspruch abgelehnt und Sie müssten klagen. Mit einem kurzen Anruf könnten Sie das Ganze noch stoppen, wenn Sie sich um die Belege noch bemühen möchten.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin (Steuern)