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MacGyver162
MacGyver162, Sonstiges
Kategorie: Volvo
Zufriedene Kunden: 4299
Erfahrung:  xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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Gibt es Chiptuning ohne Aufladung? Wenn ja, welche Parameter

Kundenfrage

Gibt es Chiptuning ohne Aufladung?
Wenn ja, welche Parameter können beeinflusst bzw. Verändert werden?
Vor ca. 20 Jahren habe ich Motorräder überarbeitet und aus 400ccm 4 Zyl. ca. 90 Ps erreicht.
Das war richtig viel Arbeit.
Ist den Bitssetzern gelungen ohne Handwerkskunst und Aufladung Leitung zu erzielen?
Mit freundlichen Grüssen
HJE
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Volvo
Experte:  MacGyver162 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre durchaus interessante Anfrage.

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Die Antwort lautet ganz klar: Nein, es ist ihnen nicht gelungen - zumindest nichts was messbar wäre. Konstruktionsbedingt ist einem Saugmotor nach wie vor nur mit den Mitteln des klassischen Tunings die Sie aus Ihrer Zeit als Motorradtuner kennen auf die Sprünge zu helfen. Hier gilt auch wie vor 20 Jahren: Viel Arbeit, viel Geld.

Es gibt natürlich Tuningchips für Saugmotoren, wenn man aber die Kosten einmal mit der erzielten Mehrleistung ins Verhältnis setzt ist die Sache meiner Meinung nach uninteressant. (Realistisch sind MAX. 7 PS! )

Sinnvolles und effektives Chiptuning beim Saugmotor bringt nur etwas, wenn dieser mechanisch auch verändert wurde; Mit anderen Worten: Wenn man das Motorsteuergerät dem überarbeiteten Motor anpasst.

Mit freundlichen Grüßen,
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,
Erst mal vielen Dank für die erliche Antwort.
Der betroffene Botor ist in einem sehr schlecht durch lüfteten Motorraum "Bootsrumpf"in dem die Saugluft bis auf 65 Grad aufgeheizt wird. Ich habe vor eine Saugluftkühler der mit Frischwasser ca. Max, 20 Grad durchflossen ist einzubauen. Dazu möchte ich den Saugluft Temperaturgeber mit einem parallel geschaltetem Potientiometer manipulieren. Ich gehe davon aus das dieser Motor mit Ecotec an der Magergrenze läuft, und eventuell in Verbindung mit der kühleren Saugluft mehr Leistung und weniger Kraftstoffverbrauch erzielt werden kann.
Frage: wie sind in der Regel die Temparaturfühler gebaut, mit abfallendem Wiederstand oder steigendem Wiederstand bei steigenser Temparatur.
Ist es möglich den Motor zu stark abzumagern oder zu überfetten. Oder ist die Regelung nur in einem bestimmten Bereich aktiv.
Haben Sie schon mal etwas von Lader gehört die Elektrisch betrieben werden.
Nach meinen Vorstellungen würde ich In der Beschleunigunsfase und im Volllast bereich , also nur kurzfistig mehr Leistung erreichen .
Ich habe Versuchsaufbauten mit Elektoturbinen aus dem Modelbau durchgeführt, bei diesen Turbinen ist ein staudruck bis zu 0,1 bar zu erreichen.. Das wäre schon eine sehr beachtliche Aufladung bei meinem Motor der als Saugmotor und deren Verdichtungverhältnis betrieben wird.
Ist Ihrer Meinung nach diese Aufladung bedenklich?
Ich denke um Klopfen mus ich mir keine Gedanken machen, dieser Motor hat eine Sensor für die Klopfunterdrückung.
Experte:  MacGyver162 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

vielen Dank für Ihre Rückinfo. In der Tat ein interessantes Projekt !

Die Ansauglufttemperatursensoren sind eigentlich immer in NTC Bauweise ausgeführt (also Widerstand wird kleiner je höher die Temperatur).
Ansaugluftkühlung ist in jedem Fall hilfreich - eventuell kennen Sie das vom Auto: Nach einem heissen Sommertag auf der Autobahn hat man Abends plötzlich das Gefühl das Auto würde besser ziehen.
Im Rennsport werden ebenfalls Ansaugluftkühlungen verwendet. Eine Alternative wäre eventuell auch die elektrische Kühlung mit einem Peltier Element - Man muß sich natürlich Gedanken um Kondenswasser machen.

Das Thema "Elektro-Turbo" taucht immer mal wieder auf - im großen und Ganzen ist das leider nicht nachhaltig realisierbar. Oder sagen wir es so: nicht mit finanziellen Mitteln die so ein Unterfangen halbwegs sinnvoll machen.
Angenommen man würde tatsächlich eine Turbine haben die in der Lage ist dem Motor auch unter Last ausreichend Ladedruck zur Verfügung zu stellen so müsste das Motorsteuergerät in jedem Fall dahingehend auch angepasst werden da es nicht in der Lage ist von Haus aus mit Ladeluft umzugehen. Mit dem werksmäßigen Steuergerät wird das nicht funktionieren so das hier ein freiprogrammierbares Steuergerät verwendet werden und dementsprechend der Kabelbaum angepasst werden müsste.

Gehen wir also in unserem Gedankenspiel einmal davon aus das wie einen Lader haben der zwischen 0,4 und 0,7 bar schafft, also einem Ladedruck mit dem sich auch wirklich Leistung erzielen ließe.
Als Motorenbauer wissen Sie natürlich das der Rumpfmotor dazu natürlich entsprechend angepasst werden muß - also :

- Verdichtung ändern
- Pleuellager ändern
- Hauptlager ändern etc.

Schlussendlich bleibt noch die Frage nach dem Wirkungsgrad. Eine elektrische Turbine welche die hier geforderte Leistung wirklich bringt hat auch eine entsprechend hohe Stromaufnahme. Der Strom muß vom Generator auch zur Verfügung gestellt werden, das kostet wiederum Leistung und nicht zuletzt Kraftstoff.

Wie gesagt, das Thema kommt immer mal wieder auf. Ich sage immer: "Wenn das wirklich nachhaltig funktionieren würde und vor Allem auch haltbar und auch noch der Wirkungsgrad halbwegs im grünen Bereich wäre würde kein Fahrzeughersteller der Welt mehr Abgasturbolader verbauen.

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Wenn es eine Alternative zu dieser doch recht sensiblen und vor Allem teuren Technik gäbe würde man diese auch verwenden.

Welchen Motortyp haben Sie denn genau in dem Boot verbaut - Ecotec - also einen Opel Motor?


Viele Grüße!

Experte:  MacGyver162 hat geantwortet vor 5 Jahren.
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