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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Verwaltungsrecht
Zufriedene Kunden: 1720
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Hallo. Ich habe mal eine bescheidene Frage. Vielleicht k nnt

Kundenfrage

Hallo.
Ich habe mal eine bescheidene Frage.
Vielleicht könnt Ihr mir ja helfen, denn ich weiß momentan nicht so recht, was ich machen soll.
Bei mir zuhause ist mein Dach undicht. Festgestellt habe ich dieses letztes Jahr. Nun habe ich Ende des Jahres mir einen Architekten gesucht und den einen Auftrag erteilt, sich schleunigst darum zu bemühen, mir ein neues Dach zu entwerfen.
Dieses sollte so aussehen, daß das Dach etwas angehoben wird und dabei auch etwas spitzer wird um mehr Platz zu schaffen.
Dieses dient einmal dazu; Der Familienplanung und des weiteren bin ich selbstständig und möchte gerne mein Büro nach oben verlegen. Momentan habe ich es auserhalb meines Wohnhauses, da wo die Fertigung ist. (Anderte Ortschaft ca. 18 km entfernt)
Ich komme abends immer sehr spät nach hause, da ich nach der Fertigung meine Büroarbeit noch zu erledigen habe. Dieses möchte ich aber gerne zuhause erledigen um auch ein bisschen mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen.
Um zum Detai zu kommen.
Ich kontaktierte Ende letzten Jahres einen Architekten. Mit Ihn traf ich mich einige male zur Besprechung des Projektes. Er beauftragte mich, bei der Gemeinde anzurufen, um mich zu informieren, ob es dort einen Bebauungsplan gebe, oder irgend welche vorschriften einer Art, wo wir uns dran halten sollten.
Antwort: (Sätze aus einer Gesprächsnotiz) Diese gebe es nicht. Wir könnten dort bauen wie wir es wollen.
Frage von mir: Wie, wir könnten dort noch 5 Stockwerke und ein Rosa Dach draufsetzen, wenn die Statik das zulasse?
Antwort: Wenns den Nachbarn nicht stöhrt, ja.
Das gab ich an meinen Architekten weiter.
Im April wendete er sich das erste mal an der Gemeinde und erläuterte, das es dringend sei, das das Dach kaputt ist und das Bebäude bereits Schaden nimmt. Es Schimmelt und wird von einer 3 Köpfigen jungen Familie bewohnt.
Darauf schaute sich die Gemeinde sich das Projekt an und kam zu den Entschluss, das sie nicht sicher währen, ob eine Bauliche Veränderung möglich sei, da wir uns an die Quadratmeter zahl halten müssten. Sie würden sich dazu melden.
Die Gemeinde meldete sich nicht. Mein Architekt telefonierte da regelrecht hinterher. Immer wieder hieß es, wir würden uns melden, wir hätten noch keine Entscheidung treffen können.
Mein Architekt erläuterte die Gesprächsnotiz.
Das hätten Sie nie gesagt. Es gebe Bauvorschriften in diesem Bereich und da müsste man sich dran halten.
Derweilen hatte mein Architekt auch schon Termine gemacht um mit den verandwortlichen persöhnlich zu sprechen, um zu erfahren, wo denn nun eigentlich das hauptsächliche Problem liegen würde, und wie man sieses lösen könnte? Er erwischte immer nur seine Vertretung. Wo er um einen direkten Termin mit dem verantwortlichen gebeten hat, da er es mit ihm persöhnlich besprechen muss, kam er leider 4 minuten zuspät zum vereinbahrten Termin.
Der verandwortliche war nicht mehr da!!
Ende August haben wir dann erfahren, daß die Gemeinde diese Entscheidung nicht trifft, da zu viele Komplikationen aufgetreten sind, da mein Archtitekt das Projekt zu groß gezeichnet hätte, und dieses nicht möglich sei. Dieses würde jetzt der Landkreis entscheiden, und wir bräuchten einen Bebauungsplahn.
Mein Haus schimmelt und ich habe immer noch keine Baugenemigung.
Ich bin also zum Landkreis gestiefelt, habe mir den Verantwortlichen geschnappt und habe versucht das Problem zu lösen.
Er sagte mir, So wie wir das gezeichnet hätte, gefile ihn das nicht. Er währe vor Ort gewesen, und habe sich die Gegebenheiten angeschaut. So würde dieses nicht ins Bild passen, und legte mir Bilder vor, die schon mindesten 8 Jahre wenn nicht sogar schon älter sein müssten. Denn diese habe ich auch beim Kauf des Hauses erhalten. Und dieses liegt 8 Jahre zurück.
Nachbarn von uns haben ein Haus, das eine ganz andere Bauweise hat, wie die anderen Häuser in der Nachbarschaft. Diese wurden nachträglich erbaut und passt nicht ins Ordsbild.

Was soll ich jetzt tun?
Mit freundlichen Grüssen, Nullmeyer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verwaltungsrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Normalerweise sieht der Architektenvertrag vor, dass er sich um die Baugenehmigung kümmert, das dieses vertraglich von ihm derart gegenüber Ihnen als Vertragspartner geschuldet ist - nur zur Klarstellung vorab: der Architekt schuldet eine genehmigungsfähige Planung und Bauausführung (vgl. z. B. Urteil des BGH vom 25.03.1999, Az: VII ZR 397/97).

Grundsätzlich, so hat der BGH ausgeführt, reicht es für den werkvertraglich geschuldeten Erfolg nicht aus, dass der Architekt nach Kräften versucht hat, die Baugenehmigung zu erlangen. Der Architekt hat seine Planung vielmehr so zu erstellen, dass sie planungsrechtlich als zulässig beurteilt werden kann und allenfalls innerhalb eines gewissen Beurteilungsspielraums liegt. Erst damit erfüllt der Architekt seine werkvertragliche Pflicht.

Der Architekt hat also nach meiner ersten Einschätzung dieses Problem zu beheben.

Sie sollten ihn schriftlich dazu auffordern und eine Frist zur Nacherfüllung setzen.

Ansonsten stünden Ihnen weitere Gewährleistungsansprüche zu, wie
das Recht,

- den Mangel (= nicht genehmigungsfähig) selbst beseitigen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen zu verlangen,

- von dem Vertrag zurücktreten oder die Vergütung mindern und

- nach Schadensersatz oder nach Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.

Natürlich kommt es auch auf den Inhalt des Architektenvertrag an, aber letztlich darf hier nur eingeschränkt vom Gesetz abgewichen werden.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

falls Sie keine Nachfragen haben sollten, dann bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen. Vielen Dank.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

falls Sie keine Nachfragen haben sollten, dann bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen. Vielen Dank.

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