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Ralf Hauser
Ralf Hauser,
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 125
Erfahrung:  Inhaber at Hauser Rechtsanwaelte
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Ralf Hauser ist jetzt online.

Hatte ich eine Frage zu möglichen Handlungsschritten

Diese Antwort wurde bewertet:

im November hatte ich eine Frage zu möglichen Handlungsschritten aufgrund einer nicht erbrachten Leistung trotz Bezahlung gestellt. Ich habe der Firma ein erstes Einschreiben zugesendet, um die Leistung schriftlich einzufordern. Nach einer Frist von 14 Tagen habe ich die Rückzahlung gefordert (3.808 €). Auch dieses Schreiben blieb unbeantwortet, obwohl die Schreiben ankamen (Rücksendescheine liegen vor). Nun möchte ich erfragen, ob Sie mich anwaltlich betreuen würden.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank, ***** ***** sich an justanswer gewandt haben. Haben Sie denn auch schon den Rücktritt vom Vertrag erklärt? Dies müssten Sie tun, damit sich das Vertragsverhältnis in ein Rückgewährverhältnis umwandelt. Ich kann Sie gerne vertreten, wenn der Gegener aus der Nähe von NRW kommt.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Abend Herr Hauser,der Gegner kommt leider aus München.Im Ersten Schreiben schrieb ich folgendes:
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit meinem Schreiben vom 4. Januar 2017 erteilte ich unter der Kundennummer 44646 den Auftrag zur Programmierung einer App für iOS und Android.
Nach mehrmaliger Nachfrage erhielt ich bis heute kein fertiges Produkt, wenngleich die durch sie angebotenen Bearbeitungszeiten bei weitem überstiegen wurden.
Obwohl die gesamte Auftragssumme i.H.v. 3.808,- € in drei Raten abschließend am 13. März 2017 beglichen wurde, blieb Ihr Anteil zur Vertragserfüllung bislang vollends unerfüllt.
Ich fordere Sie auf, die App mit einer Frist von 14 Tagen bis zum 24. November 2017 fertig und zur Verfügung zu stellen.
Sollte diese gesetzliche Frist fruchtlos ablaufen weise ich Sie darauf hin, dass ich eine Rückzahlung der o.g. Auftragssumme verlange.Im Zweiten dann:Sehr geehrte Damen und Herren,
mit meinem Schreiben vom 10. November 2017 forderte ich letztmalig zur Fertigstellung und Auslieferung der von mir am 4. Januar 2017 mit der Kundennummer 44646 beauftragten App mit einer Frist von 14 Tagen auf. Diese Frist ist am 24. November 2017 ohne eine Antwort oder die Auslieferung der App verstrichen.
Somit kündige ich den Vertrag vom 4. Januar 2017 und fordere Sie wie angekündigt zur Rückzahlung der Auftragssumme i.H.v. 3.808,- € auf. Als Frist zur Rückzahlung setze ich 10 Tage, womit diese am 7. Dezember 2017 abläuft.
Sollten Sie auch diese Frist verstreichen lassen, werde ich ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung meines Anspruchs auf Rückzahlung beauftragen und weise Sie darauf hin, dass Sie diese Rechtsverfolgungskosten als Verzugsschaden zu tragen haben.
Die Summe i.H.v. 3.808,- € ist bis zum 7. Dezember 2017 auf das folgende Konto zu überweisen:Ist das der richtige Weg und Ausdruck gewesen?

Sehr geehrter Fragesteller,

die Schreiben sind gut. Sie haben jetzt definitiv den Rückzahlungsanspruch. Wir könnten diesen auch per Mahnbescheid geltend machen.

Beste Grüsse

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Da bin ich leider auf Ihre Erfahrung angewiesen. Es ist (glücklicherweise) mein erster Rechtsstreit dieser Art. Der Kollege, welcher mich im November hier betreute, sagte, dass die gegnerische Partei die Anwaltskosten (als Verzugsschaden) übernehmen muss, wenn die auf die Schreiben nicht reagieren. Ist das richtig?

Der Anwalt wird die Firma zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich auf Zahlung in Anspruch nehmen.

Ist es dann ein gerichtlicher Mahnbescheid gegen die Firma, von dem Sie reden? Mit freundlichen Grüßen ***

Sehr geehrter Fragesteller,

nein, das ist erstmal ein außergerichtliches Aufforderungsschreiben. Es ist richtig, dass die Gegenseite aufgrund des Verzuges die Rechtsanwaltskosten zu tragen hat. Jeder Rechtsanwalt wird allerdings von Ihnen zunächst die Kosten fordern, weil niemand weiß, ob bei der Gegenseite was zu holen ist.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Morgen,

wenn das außergerichtliche Mahnschreiben Ihrer Meinung erfolgsversprechender ist, als bereits jetzt (sofern die Eskalationsstufe überhaupt schon möglich ist) ein gerichtliches Verfahren einzuleiten, dann folge ich Ihrem Rat gerne. Wie hoch werden die Kosten sein, die in diesem Fall auf mich zukommen?

Wie hoch werde. Die Kosten bei einem gerichtlichen Verfahren sein?

Viele Grüße ***

Sehr geehrter Fragesteller,

das außergerichtliche Aufforderungsschreiben würde Rechtsanwaltskosten in Höhe von 413,64 Euro verursachen.

In einem anschließenden Gerichtsverfahren betragen die Rechtsanwaltskosten unter Anrechnung der hälftigen Gebühr für das außergerichtliche Aufforderungsschreiben 992,22 Euro. Des Weiteren sind Gerichtskosten in Höhe von 381,00 Euro einzuzahlen.

Über eine positive Bewertung durch Anklicken von drei bis fünf Sternen würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Am heutigen Vormittag gab es eine Nachricht von einem Unternehmen, welches durch das von mir beauftragte Unternehmen als mehr oder weniger Subunternehmen beauftragt hat, da das eigentliche Unternehmen die Software-Sparte zurückfährt.
Nun habe ich dem anderen Unternehmen einige Fragen gestellt, würde aber im Zweifel gerne auf Sie zurückkommen, wenn ich mich gegen dei Fortsetzung mit dem neuen Unternehmen entscheide.Gibt es diesbezüglich noch einen Rat von Ihnen?Besteht eine Möglichkeit, dass ich Sie unmittelbar (auch nach der Bezahlung) kontaktieren kann und wir dann ggf. den von Ihnen geschilderten Weg einschlagen können?Vielen Dank für die Arbeit bislang.

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie mit der Erbringung der Leistung durch ein Subunternehmen einverstanden sind, ist hiergegen erstmal nichts einzuwenden.

Gerne werde ich auch für Sie tätig, wenn weitere Schwierigkeiten auftreten. Ich darf allerdings erst nach Abschluss der Angelegenheit durch positive Bewertung für Sie nach den Regeln des Portalbetreibers tätig werden. Sie müssen über das Portal eigentlich meine Kontaktdaten sehen können. Ansonsten bitte nach Abschluss über***@******.*** melden. Nach Abschluss darf ich von Ihnen direkt beauftragt werden.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

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