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Bernhard Schulte
Bernhard Schulte,
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 436
Erfahrung:  Rechtsanwalt at Rechtsanwalt Bernhard Schulte
98302842
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Bernhard Schulte ist jetzt online.

Wir haben am 02.02.2017 eine Vertriebsvereinbarung mit einem

Kundenfrage

wir haben am 02.02.2017 eine Vertriebsvereinbarung mit einem Immobilienmakler für den Verkauf unserer Wohnung geschlossen. In der Vereinbarung steht hierzu u.a.:

"Der Auftrag läuft bis 02.05.2017 und verlängert sich um jeweils drei Monate, sofern er nicht einen Monat vor Ablauf schriftlich gekündigt wird, längstens jedoch bis zum Ablauf von 12 Monaten ab Vertragsbeginn."

Nun haben wir die Absicht, diese Vereinbarung zu kündigen und haben die Frage, ob durch die Kündigung evtl. Kosten auf uns zukommen könnten, denn in der Vereinbarung steht auch:

"Falls der Auftraggeber während der Auftragslaufzeit seine Verkaufsabsicht aufgibt oder er die Durchführung des Auftrages durch Änderungen der Angebotsbedingun­gen oder auf sonstige Weise erschwert, ist er verpflichtet, dem Makler die entstandenen Aufwendungen zu ersetzen."

Hierzu hätten wir auch gerne gewusst, wie lange genau die "Auftragslaufzeit" ist. Drei Monate oder drei Monate plus weitere Quartale?

Vielen Dank!

Gepostet: vor 27 Tagen.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  Bernhard Schulte hat geantwortet vor 27 Tagen.

Einen schönen guten Tag,

mein Name ist Rechtsanwalt Schulte. Bitte geben Sie mir einen Moment, damit ich Ihre Frage beantworten kann. Ich komme gleich auf die Angelegenheit zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte

Rechtsanwalt

Experte:  Bernhard Schulte hat geantwortet vor 27 Tagen.
  1. Als Auftragslaufzeit ist hier die Vertragslaufzeit gemeint. Wenn Sie den Maklerauftrag bisher noch nicht gekündigt haben, läuft diese Auftragslaufzeit noch, da sie sich jeweils um 3 Monate automatisch verlängert hat. Ohne rechtzeitige Kündigung hat sich die Laufzeit nicht nur am 02.08.17 um weitere 3 Monate verlängert, sondern nun auch zum 02.11.17 um weitere 3 Monate, also bis zum 02.02.18.
  2. Wenn Sie sich von dem Vertrag lösen wollen, müssen Sie also nun zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens jedoch bis zum 02.02.18, schriftlich kündigen. Da die Kündigung eine empfangsbedürftige Willenserklärung ist, müssen Sie den Zugang beim Makler notfalls nachweisen können. Daher empfiehlt sich hier ein Einschreiben (z.B. Einwurfeinschreiben).
  3. Der hier verwendete Passus zu einem Aufwendungsersatz erscheint, eine wirksame Formulierung zu sein. Insofern werden Sie im Falle einer vorzeitigen Kündigung Beendigung zum Aufwendungsersatz gegenüber dem Makler verpflichtet zu sein. Einen solchen müsste Ihnen aber der Makler darlegen und beweisen, z.B. aufgewendete Inseratskosten etc. Eine Maklergebühr, z.B. anhand des Verkaufswertes, ist jedoch nicht nach der hier verwendeten Formulierung als Aufwendungsersatz zu ersetzen.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen. Gerne eine kurze konkrete Rückfrage. Wenn Sie eine weitergehende Beratung wünschen, kann ich Ihnen gerne ein Angebot zu einem Premium Service (z.B. Telefonat etc.) anbieten. Geben Sie mir einfach kurz hierzu Bescheid. Ansonsten würde ich mich über eine Bewertung von 3-5 Sternen freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte

Rechtsanwalt

Experte:  Bernhard Schulte hat geantwortet vor 22 Tagen.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte

Rechtsanwalt