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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 23104
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung vertragsrechtlicher Mandate.
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo Herr Hüttemann, ich habe im März 2015 die DGfP

Beantwortete Frage:

Hallo Herr Hüttemann,
ich habe im März 2015 die DGfP beauftragt, meinen Vertrag bei der privaten Krankenkasse DKV zu prüfen. Hierzu habe ich eine Dienstleistungsvereinbarung unterzeichnet, die eine Vollmacht zum einholen von Vertragsinfos durch die DGfP beinhaltet.
Nach Erhalt der Ergebnisse wurde ich bedrängt, den Vertrag zu ändern. Erst nachdem ich mehrfach die Gründe erläutert habe, wieso ich einen Abschluss nicht tätigen werde, wurde ich in RUhe gelassen (Proebezeit, etc.). Allerdings wird in dem von mir unterzeichneten Auftragstext darauf hin gewiesen, dass ich bei auf den Recherchen der DGfP beruhenden Änderungen innerhalb der kommenden 24 Monate die 10 fachen Einsparungskosten zzgl. MwSt. zu tragen habe. Meine Frage daher - ist dies überhaupt rechtens? Ich würde meinen Vertrag bei der DKV nun gerne ändern, weiss aber nicht, wie ich mich hier verhalten muss.
MfG C.Engelhardt
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Vertragsrecht
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf. Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme. Ein Telefonat ist derzeit nicht möglich. Stellen Sie einfach hier etwaige Nachfrage(n) - ich werde diese umgehend beantworten. Zu Ihrer Frage: Wie Sie folgendem Beitrag der Verbraucherzentrale Hamburg entnehmen können, ist die DGFP bereits einschlägig in Erscheinung getreten: http://www.vzhh.de/gesundheit/316038/bleibst-du-noch-oder-wechselst-du-schon.aspx Unter den hier vorliegenden Umständen berechtigt die dem Anbieter erteilte Vollmacht diesen lediglich dazu, Informationen einzuholen und Angebote zu erstellen. Den Tarifwechsel innerhalb Ihrer KK - Änderung des Vertrages - können Sie dann vornehmen, ohne dem Anbieter zur Zahlung verpflichtet zu sein, wenn die hiermit verbundene Ersparnis nicht auf die Recherchetätigkeit des Anbieters zurückgehen sollte, denn grundsätzlich ist die auf der Grundlage der Dienstvereinbarung getroffene Vereinbarung leider rechtswirksam.Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sie geben an, Sie seien zur Vertragsänderung gedrängt worden - wie genau ist dies denn erfolgt? Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo Frau Hüttemann,man hat mich diverse Male angerufen. Ich habe bereits beim ersten Gespräch erläutert, dass ich der Vertragsänderung so nicht zustimmen werde. Zum einen war ich noch in der Probezeit, und wollte nicht die ca. 2.500 Euro Kosten tragen, wenn ich für den Fall der Fälle nicht übernommen werde bzw. selber kündige. Zum anderen waren aber auch Punkte aufgeführt, die nicht tragbar waren (sehr hohe Selbstbeteiligung). Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon Hinweise von meinem Finanzberater bzgl. einer möglichen Vertragsänderung bekommen, wollte aber ein weiteres Angebot in Händen halten. Auch die DKV selber hatte mir noch vor meiner Beauftragung bereits Tarifwechsel vorgeschlagen, die z.T. in dem Ergebnis der DGfP enthalten waren. Ich ärgere mich so sehr, nicht einfach die direkten Angebote meines Beraters bzw. der DKV angenommen zu haben. Zumal die DKV mir mitgeteilt hat, dass die DGfP auch nur Tarifalternativen bei der DKV anfragt.Habe ich das also soweit richtig verstanden - für alle Änderungen, die auch in den Vorschlägen der DGfP enthalten sind (auch nur zum Teil), würden mir dann dementsprechend die genannten Kosten berechnet werden?VG,
CEn
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für Ihren klärenden Nachtrag! Der Hinweis Ihrer KK ist völlig zutreffend, worauf ich regelmäßig Mandanten hinweise: Die Tarifalternativen, die recherchiert werden und die sich der Anbieter vergüten lässt, können die Versicherten ohne weiteres und problemlos bei Ihrer jeweiligen KK selbst in Erfahrung bringen. Wenn Sie aber nun der Tarifänderung letztlich zugestimmt haben, und wenn der Abschluss der "Dienstvereinbarung" nicht durch Anwendung von Täuschung seitens des Anbieters erfolgte (dann wäre diese nach § 123 BGB anfechtbar), dann ist dies leider rechtlich bindend mit der Folge, dass Sie leider die entsprechenden Kosten werden tragen müssen. Denn auf der Grundlage der Vertragsfreiheit ist der Abschluss einer solchen Vereinbarung (sofern frei von Täuschung und Drohung) rechtlich möglich und nicht zu beanstanden. Es tut mir sehr Leid, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo nochmal Frau Hüttemann,ich selber habe gegenüber der DGfP keiner Tarifänderung zugestimmt. Bisher ist an meinem Vertrag mit der DKV nichts geändert worden. Oder bezieht sich Ihre Aussage auf eine generelle Tarifänderung - egal durch wen diese veranlasst wurde?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Dann habe ich Sie missverstanden: Sofern Sie noch keine Tarifänderung vorgenommen haben (mitveranlasst durch die Tätigkeit des Anbieters) schulden Sie selbstverständlich auch keinerlei Zahlungen!Geben Sie bitte nunmehr abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hihihi... also irgendwie drehen wir uns gerade im Kreis. Vllt habe ich mich da auch unglücklich ausgedrückt. Ich versuche es nochmal anders zu formulieren.Meine Frage lautet - darf die DGfP mir nachträglich eine Rechnung stellen, wenn ich innerhalb der 24 Monate Frist, die in der von mir unterzeichneten Beauftragung der DGfP genannt werden, OHNE die DGfP eine Vertragsänderung bei der DKV vornehme (z.B. direkt durch die DKV oder durch einen anderen Finanzberater). Konkret handelt sich dabei um einen Tarif (wurde mir von der DKV direkt genannt), der auch in der Auflistung der DGfP aufgeführt war.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ja, leider. Das ist das Geschäftsmodell des Anbieters: Wenn Sie eine Änderung des Vertrages vornehmen, und wenn dieser Tarif in der Auflistung aufgeführt ist, greift die Regelung der Vereinbarung - wie oben bereits dargestellt! Ich bedaure, Ihnen keine erfreulichere Mitteilung machen zu können.Geben Sie bitte nunmehr abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Alles klar - vielen Dank für die Info. Sie haben mir sehr geholfen.MfG,
CEn
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr gern geschehen - vielen Dank ***** *****! Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt