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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag Am 28.11.2006 bin ich mit einen Bekannten eine Darlehnsvereinbarung

Kundenfrage

Guten Tag
Am 28.11.2006 bin ich mit einen Bekannten eine Darlehnsvereinbarung eingegangen, wobei ich der Darlehnsnehmer war. Die Höhe des Betrages belief sich auf 2.000,00 € und sollte in monatlichen Raten bis Dezember 2007 zurückgezahlt werden. Da die vereinbarte Bank für die Überweisungen sehr schlecht erreichbar war, haben wir uns auf monatliche Barzahlungen geeinigt, die vom Darlehnsgeber auf meiner Ausführung des Vertrages quittiert wurden. Die Rückzahlung erfolgte termingerecht. Mit Schreiben vom 25.08.13 eines Anwaltes wurde ich aufgefordert, die "offenen" 2.000,00 € (lt. Anlage - Darlehnsvereinbarung) sofort auf das Konto meines Bekannten zu überweisen. Diesen Anspruch habe ich im Mail-Verkehr mit dem Anwalt widersprochen. Im weiteren Mailverkehr habe ich die Frage gestellt, warum ich nach diesen Zeitraum noch verpflichtet bin einen Nachweis über getätigte Zahlungen zu erbringen. Die Antwort: "Es obliegt Ihnen nachzuweisen , dass Zahlungen geleistet worden sind." Auf die für mich nicht zu verstehende Antwort habe ich nicht weiter reagiert und erhielt am 20.12.13 vom Amtsgericht Berlin-Wedding einen Mahnbescheid zum geschilderten Sachverhalt. Der Kläger selber soll wohl Ende 2013 verstorben sein, was ich aber noch nicht prüfen konnte.
Ist ein Widerspruch insgesamt richtig ? Leider die für den Nachweis notwendige Unterlage in der Zwischenzeit schon entsorgt worden.
Mit freundlichen Grüßen XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Widerspruch gegen den Mahnbescheid?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ja Widerspruch gegen den Mahnbescheid

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ok, danke.

Widerspruch muss auf jeden Fall eingelegt werden.

Wann hatten Sie denn das letzte Mal etwas auf das Darlehen gezahlt?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Das läßt sich nicht genau bestimmen, aber fristgerecht hatte ich zurückgezahlt, also spätestens Dezember 2007.


Tritt damit nicht auch eine Verjährungsklausel in kraft ? Sonst wäre die Unterlage ja nicht entsorgt worden.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Aber im Jahr 2010 oder danach wurde nichts mehr gezahlt?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nein


 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ok, danke.

Dann ist der Anspruch verjährt.

Nach §§ 195, 199 BGB verjähren solche Forderungen nach 3 Jahren.

Hier wurde schon länger als 3 Jahre nichts gezahlt, sodass kein Anspruch mehr besteht.

Legen Sie aber dennoch Widerspruch gegen den Mahnbescheid ein.