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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 258
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, was kann ich gegen meinen

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

was kann ich gegen meinen Anwalt unternehmen, hier die Sachverhaltsschilderung ans Gericht (Teil 1)

Hohes Gericht

erlauben Sie mir bitte meinen Einspruch zu begründen:

im Vollstreckungsbescheid vom 02.10.2013 steht geschrieben:

Zitat:

Der Antragsteller hat erklärt, dass der Anspruch von einer Gegenleistung abhänge, diese aber erbracht sei.

Genau aber diese vereinbarte Gegenleistung wurde vom Antragsteller nicht erbracht!

Diese von mir klar definierte Gegenleistung habe ich schon in meinem Initialschreiben vom 24.12.2012 an Herrn Rechtsanwalt Winkler genau und präzise formuliert, nämlich:

Auszug aus meinem Schreiben (Anlage 1):

Ich bitte Sie sehr verehrter Herr Rechtsanwalt mir zu helfen, dass mein Arbeitgeber mir
• Einen ordentlichen Arbeitsvertrag aushändigt
• Meine Lohnabrechnungen korrekt und vollständig erstellt
• Mir meinen Restlohn ausbezahlt

Nachdem mein Bevollmächtigter, Herr Peter Mathé, über Monate erfolglos meinen Arbeitgeber aufgefordert hatte, diese seine Pflichten zu erfüllen, bat ich das Arbeitsgericht um Hilfe mittels Beratungshilfe, da ich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls arbeitslos und mittellos war. Herr Mathé akquirierte daraufhin für mich Herrn Rechtsanwalt Winkler, der das Mandat dann übernahm. Er übersandte ihm dann am 27.12.12 diesen Beratungshilfeschein und auch die Vollmacht (Anlage 2)

Wie gesagt, die Aufgabenstellung war fest definiert und es gab rechtlich auch keinerlei Fragestellungen zu meinen Forderungen, da der Gesetzgeber hier keinerlei Ermessensspielraum für meinen und auch alle anderen Arbeitgeber zulässt. Herr Winkler hatte also eine relativ einfache Aufgabe. Der einzige Grund, dass ich hier einen Rechtsanwalt beauftragte, war nur der, dass mich mein Arbeitgeber, endlich ernst nahm. Mein Arbeitgeber hatte schon bei meiner Anstellung im Juli 2012 durch Nichtanmeldung bei der Sozialversicherung und Lohnzahlung ohne Arbeitsvertrag und Lohnabrechnung die erklärte Absicht, mich und den deutschen Staat zu betrügen! Diese Tatsache war Herrn Anwalt Winkler bewusst, nachdem ihm Herr Mathé neben dem Schreiben vom 24.12.12 auch die komplette bis dahin geführte Korrespondenz mit meinem Arbeitgeber als Anlagen übersandte.

Vereinbarungsgemäß schrieb dann Herr Rechtsanwalt Winkler auch an meinen Arbeitgeber am 09.01.2012 (Anlage 3) und verlangte die von mir geforderten Dokumente und Lohnzahlungen. Am 04.01.13 erhielt ich auch die schriftliche Kündigung von meinem Arbeitgeber, die ich Herrn Winkler sofort übersandte.

Am 17.01.2013 übersandte der Anwalt meines Arbeitgebers Lohnabrechnungen von August bis November 2012, jedoch nicht die Lohnabrechnung für Juli 2012 und Dezember 2012 sowie noch keinen Arbeitsvertrag. Anlage 4)

Am 18.01.13 (Anlage 5) und 24.01.13 (Anlage 6) bat ich meinen Anwalt nun mit Nachdruck Restlohn – Arbeitsvertrag und fehlende Lohnabrechnungen einzufordern.

Am 25.01.13 schrieb Herr Rechtsanwalt Winkler für mich dann völlig überraschend, dass ich ihm den Differenzbetrag zwischen Lohnabrechnungen und tatsächlichen Auszahlungen mitteilen solle, da „nach seiner Rechnung dies nur 210, 31 € sein (Anlage 7). Hier wurde mir erstmals bewusst, dass er die von meinem Bevollmächtigten umfangreich übersandte Korrespondenz einschließlich der Quittungen über den tatsächlichen Lohnerhalt , überhaupt noch nicht gelesen hatte!!! Tatsächlich hatte ich noch nicht 3.097,68 € von meinem Arbeitgeber erhalten (was meinen Lohn vom Juli 2012 bis November 2013 angeht), was ich Herrn Winkler auch nochmals am selben Tag schriftlich mitteilte (Anlage 8). Dies war die erste Bekundung seines Desinteresses und mangelnder anwaltlicher Aufmerksamkeit an meinem Schicksal und an meinen berechtigten und unumstrittenen Forderungen.

Am 29.01.13 gab Herr Winkler nun die von meinem Bevollmächtigten Herrn Peter Mathé für ihn aufbereiteten Erkenntnisse und Informationen an den Anwalt meines Arbeitgebers weiter (Anlage 9). Trotz Fristsetzung bis zum 06.02.13 unternahm mein Anwalt danach nichts, erst als ich ihn wiederum am 14.02.13 daran erinnerte und auffordern musste (Anlage 10)

Obwohl Herr Rechtsanwalt Winkler alle Fakten für einen Gerichtstermin unmissverständlich in den Händen hielt und es nur darum ging, dass mein Arbeitgeber nochmals vom Gericht die Aufforderung bekommen sollte, seine längst überfälligen Pflichten nun endgültig mir und dem Staat gegenüber zu erfüllen, lavierte mein Anwalt abermals völlig unkonzentriert und zweifelnd vor – im und nach dem Termin. Im Vorfeld wollte er in einem email vom 17.04.13 obwohl ich kein Deutsch spreche – mich mit einem Dolmetscher zum Termin einladen (Anlage 11), was zusätzliche Kosten und vor allem völlig überflüssig war, denn es gab ja nichts mehr mit meinem Arbeitgeber zu verhandeln oder diskutieren – oder geschweige denn zu vergleichen !!!!
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Haben Sie konkrete rechtliche Fragen zu dem Sachverhalt?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,


 


ich bitte vielmals um Entschuldigung für meine verspätete Reaktion, ich war mit Grippe im Bett gelegen. Ja, meine konkrete Frage ist nun die:


das Amtsgericht hat nun entschieden, dass meine Begründung zum Widerspruch auf den Vollstreckungsbescheid VERSPÄTET einging und somit nicht mehr zum Gütetermin am 31.12.13 zugelassen war (was meinen Anwalt sehr freute). Habe ich noch ein weiteres Rechtsmittel mich gegen die - meiner Meinung nach ungerechtfertigte Anwaltshonorarforderung - zur Wehr zu setzen?


 


Danke für Ihre Antwort

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Kann man sagen, weshalb das verspätet einging?