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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 22076
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung vertragsrechtlicher Mandate.
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich bin Azubi in einer evangelischen Einrichtung ( Hessen Nassau)

Kundenfrage

Ich bin Azubi in einer evangelischen Einrichtung ( Hessen Nassau) ich habe den Vertrag nach Kdavo! ich wollte fragen ob es so einfach geht uns das Weinnachtsgeld zu streichen wegen einem Notstand! ich habe mal gehört das die manager es 3 Monate vorher angeben müssen wenn sie sowas vorhaben.
bitte antworten sie .
Angela Wittig
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen:
Wie wird denn der angebliche Notstand begründet?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


es wurde ein wirtschaftlicher notstand eingerufen weil sie wohl mit gelder gerechnet haben was sie noch nicht hatten.


haben sich also verkalkuliert

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen.

Unter diesen Umständen haben Sie einen Rechtsnanspruch auf Erbringung der Sonderzahlung - Wiehnachtsgeld. Dieser ergibt sich unmittelbar aus § 37 Absatz 1 KDAVO.

Dieser Anspruch steht nach dem klaren Wortlaut des § 37 KDAVO im Übrigen auch nicht unter irgendeinem Vorbehalt. Die Bestimmung ordnet ausdrücklich an, dass dser Mitarbeiter dann einen Anspruch auf die Sonderzahlung hat, wenn er oder sie am ersten allgemeinen Arbeitstag im Oktober in einem Beschäftigungsverhältnis steht und dieses Arbeitsverhältnis bis zum 31.12. des laufenden Jahres fortbesteht.

Die Bestimmung macht die Zahlung des Weihnahctsgeldes also insbesondere nicht davon abhängig, ob ein "wirtschaftlicher Notfall" vorliegt - wie hier behauptet wird.

Im Übrigen wäre dieses auch ausschließlich das Risiko des Arbeitgebers: Selbst wenn bestimmte Gelder nicht eingetroffen sind, liegt dieses Risiko bei dem Arbeitgeber. Er darf die Mitarbeiter mit den Folgen dieses Risikos in keinem Fall belasten.

Sie haben daher einen Rechtsanspruch auf Zahlung des Weihmachtsgeldes. Weigert sich der Arbeitgeber, freiwillig zu zahlen, so können Sie Klage zum Arbeitsgericht führen. Das Gericht wird den Arbeitgeber dann zur Zahlung verurteilen.


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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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