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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 257
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Wertermittlungsgebühr als Individualvereinbarung zulässig?

Kundenfrage

Ich habe am 2010 im Rahmen eines Wohnungskreditvertrages eine Wertermittlungsgebühr in Höhe von 300Euro bezahlt. Es wurde hierfür eine Grundschuld auf 2 Gebäude eingetragen, welche für spätere Finanzierungen bereits höher angesetzt wurden. Nun habe ich am 2013 erneut einen Kredit bei dieser Bank genehmigt bekommen, bis zum Maximalbetrag der eingetragenen Grundschuld. Bedingung auch für diesen Vertrag war die vorherige Unterzeichnung einer Individualvereinbarung, wie bereits zuvor auf einem extra Blatt, aber eben zu diesem Vertrag, eine Wertermittlungsgebühr in genau derselben Höhe von 300Euro zu bezahlen. Die beiden Objekte (eines davon nur zum Grundstückspreis beliehen, aufgrund fehlender Baupläne zum Gebäude) müssten da bereits 3 Jahre vergangen sind nun erneut bewertet werden. Zwischenzeitlich habe ich bereits versucht die Beträge zurück zu bekommen. Die Bank antwortete zunächst komplett ablehnend, da die bestehenden Gerichtsurteile sich nur auf die in den AGB enthaltenen Gebühren beziehen würden. Nach Protest wird mir nun eine 150Euro Erstattung aus Kulanz angeboten. Dieses Angebot erscheint mir leider etwas zu gering, da ich denke im Recht zu sein. Als Kreditnehmer hatte ich überhaupt keine andere Wahl, entweder bezahlen oder kein Kredit, und dann kann ich so etwas nennen wie ich möchte es ist und bleibt eine feste Gebühr welche zu bezahlen ist für eine Dienstleistung welche die Bank aus gesetzlichen Gründen zur Eigenabsicherung erbringen muss! Eine Information über das Ergebniss der Wertermittlungen erhielt ich nie.


Lohnt sich der Rechtsweg?

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht