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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 26435
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo habe da mal eine Frage. Meine Frau macht zur Zeit eine

Kundenfrage

Hallo habe da mal eine Frage.
Meine Frau macht zur Zeit eine Weiterbildung, da hat sie eine Kollegin von da mitgenommen, wollte auch nie Benzingeld haben. Desweiteren hat von der Kollegin der Mann sich angeboten den Laptop meiner Frau zu reparieren ohne Gled, nur leider ist der Laptop immernoch nicht da und das ist nun fast 2 Monate her. Nun haben sich meine Frau und die Kollegin zerstritten, meine fRau hatte der Kollegin gesagt sie möchte gern ihren Laptop zurück haben und da bekam sie als antwort sie sollte doch erstmal 150€ Benzingeld bezahlen. Ist das denn Rechtens?

Mit freundlichen Grüßen

Christian Gilgen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie höflich fragen:

Was wurde genau zwischen Ihrer Frau und der Kollegin bezüglich der Mitnahme vereinbart?

Hat Ihre Frau das Benzingeld angeboten?

mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Soweit ich weiss hat meine Frau mehrmals nachgefragt ob sie Benzingeld bezahlen soll, da kam immer als Anmtwort nein sie brauch nichts bezahlen. Und nun aber plötzlich möchte diese Dama da Geld haben. Geht das

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Nein, im vorliegenden Falle ist von einem Gefälligkeitsverhältnis auszugehen, ohne beiderseitigen konkreten Rechtsbindungswillen.

Das bedeutet, es bestand einerseits keinerlei vertragliche Verpflichtung seitens der Kollegin Ihre Frau mitzunehmen und zum anderen auch keinerlei Verpflichtung Ihrer Frau irgendeine Vergütung zu bezahlen.

Eine Anspruchsgrundlage für die Zahlung eines Kilometergeldes besteht nicht. Es besteht auch kein Schaden, da die Kollegin die Strecke sowieso gefahren wäre, und daher auch die Benzinkosten gehabt hätte, wenn Ihre Frau nicht mitgefahren wäre.

Zu guter Letzt besteht auch ein Verzicht der Kollegin, da Ihre Frau Geld angeboten, die Kollegin die Zahlung jedoch abgelehnt hat.

Die Kollegin kann daher unter keinen Umständen Geld verlangen.

Dagegen haben Sie einen Anspruch auf Herausgabe des Computers nach § 985 BGB, da Sie Eigentümer sind und der Ehemann der Kollegin kein Recht zum Besitz hat.

Sie sollten daher die Gegenseite anschreiben und auffordern den Laptop binnen 14 Tagen ab Briefdatum an Sie herauszugeben. Stellen Sie klar, dass Sie nach Ablauf der Frist gegen den Mann als Besitzer eine Klage auf Herausgabe des Laptops erheben werden.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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