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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 16348
Erfahrung:  Seit 20 Jahren zugelassene Rechtsanwältin, zwei Fachanwaltstitel, Korrespondenzsprachen: Deutsch und Englisch
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Anwälte, folgender Sachverhalt: ich habe auf

Kundenfrage

Sehr geehrte Anwälte,

folgender Sachverhalt: ich habe auf immoscout ein Haus gesehen und mich beim Makler gemeldet, um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Der ist auch zustandegekommen. Nach der Besichtigung habe ich per Reservierung unter Vorbehalt ein Angebot abgegeben, weil ich die Immobilien nicht komplett besichtigen konnte. Diese Reservierung wurde auch vom Verkäufer unterzeichnet. Ein Vertragsentwurf kam beim Notar zustande. Was ich aber nicht wusste, ist, dass der Verkäufer nie ein Vertragsverhältnis zu diesem Makler hatte und ihn auch nie ausdrücklich um den Verkauf gebeten hatte. Es sollte ein zweiter Besichtigungstermin stattfinden und der Makler hat mich 2 Wochen lang vertröstet. In dieser Zwischenzeit hat der Verkäufer dem Makler mitgeteilt, das er am Verkauf über ihn kein Interesse hat. So sagte mir der Makler ab. Der Verkäufer kam auf mich privat zu, um dem Verkauf abzuwickeln. Dies ist auch geschehen. Der Makler muss davon erfahren haben und hat mir jetzt eine Rechnung geschickt und bittert um Ausgleich der Maklerprovision. Der Notar hat mir ebenfalls seine Aufwände in Rechnung gestellt, obwohl ich nie vom kaufprozess zurückgetreten bin, sondern der Verkäufer. Ich suche nun einen Anwalt, um gerichtlich vorzugehen. Wie bewerten Sie diesen Sachverhalt? Habe ich Erfolgschancen?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe vorab!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.


Nach § 652 BGB ist derjenige zur Zahlung des Maklerlohns verpflichtet, der für den Nachweis der Gelegenheit zu Abschluss oder Vermittlung eines Vertrags diesen verspricht und der Vertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung zustande kommt.


Das wird man in Ihrem Fall leider bejahen müssen.


Der Makler hat die Gelegenheit nachgewiesen , in dem er Ihnen das Haus genannt und dessen Besichtigung vereinbart hat.

Dadurch ist der Vertrag letztlich auch zustande gekommen.

Dass der Verkäufer mit dem Makler keine Vereinbarung hatte spielt für Ihre Pflicht die Vergütung zu zahlen keine Rolle.

Zu irgendeiner Tätigkeit muss er ihn aber beauftragt haben, denn sonst wäre die Besichtigung nicht möglich gewesen.

Auch wenn der Verkäufer den Makler nie um den Verkauf gebeten hat, ist der Verkauf schließlich zustande gekommen und der Makler hat daran mitgewirkt.


Ich denke , dass Sie die Provision leider werden zahlen müssen.


Der Notar hält sich immer an seinen Auftraggeber.

Sind das Sie und der Verkäufer haften Sie für die entstandenen Maklerkosten gemeinsam.


Sind das Sie alleine haften Sie für die Kosten alleine, wobei Sie dann ggf. gegen den Verkäufer einen Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn er durch sein Zurücktreten Ihnen Kosten verursacht hat-




Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte.

Sehr gerne können Sie nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin


wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

Danke
ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne



Wenn nicht bitte ich höflich um Akzeptierung

Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schiessl,

Es sieht wohl sehr schlecht für mich aus! Ich habe bereits akzeptiert und bedanke mich für Ihre erste Hilfe!

Beste Grüße
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, das tut mir leid.


Die Rechtsberatung geht leider nicht immer so aus, dass die Kunden recht bekommen.


Vielen Dank für die Akzeptanz


Alles Gute trotzdem

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