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Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung:  Master of Laws
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Folgende Situation: Eine Maklerin bietet mir eine Wohnung

Kundenfrage

Folgende Situation:
Eine Maklerin bietet mir eine Wohnung für 149.000€ Euro an ich sage zu das ich für den Preis die Wohnung nehme! Die Eigentümer, eine Erbengemeischaft sind mit dem Preis unzufrieden und beauftragen einen anderen Makler der die Wohnung für 165.000€ verkaufen soll. Die Maklerin hackt nach bei den Erben, bei einem Notartermin wo eine ander Wohnung verkauft wird und alle 3 ERben sagen sie wollen 160.000€ für die Wohnung haben! Sie sagt mir den Preis ich stimme dem zu und sie gibt mein ja zu 160.000€ weiter! Die Erben bitten sich Bedenkzeit aus, weil sie ihren Vater auch noch mit befragen wollen!
Dieser Vater fragt jetzt nach ob ich bereit bin mehr zu zahlen. Was kann ich tun? Ich finde das eine Abzocke!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  abogado_berlin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Der Immobilienkaufvertrag bedarf der notariellen Beurkundung gemäß § 311b BGB. Daher ist der vom Makler "bestätigten" Kaufpreis nicht bindend. Durch diese Zusage können Sie keine Rechte an der Immobilie erwerben.

Man kann unter Umständen aber Schadensersatzanspruchen nach den Grundsätzen der sog. "culpa in Contrahendo", also die schuldhafte Verletzung von Pflichten aus einem vorvertraglichen Schuldverhältnis, geltend machen.

Dies wäre zB der Fall, wenn die Vertragsverhandlungen ohne Grund abgebrochen werden. Dies würde einen Anspruch rechtfertigen, die getätigten Aufwendungen ersetzt zu bekommen, begründet aber keine Pflicht, die Immobilie zum zugesagten Preis zu verkaufen.

Leider haben Sie hier keine Handhabe. Entschieden ist die Sache erst, wenn der notarielle Kaufvertrag unterschreiben worden ist.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte um Akzeptierung meiner Antwort.
Experte:  abogado_berlin hat geantwortet vor 5 Jahren.
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