So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an troesemeier.
troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Vertragsrecht hier ein
troesemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind eine Jugendmusikschule, geführt als eingetragener Verein. Am 22.09.2011 erhielten wir ein Schreiben von der XXX.de -Erfassung gewerblicher Einträge-, mit der Aufforderung die bereits vorhandenen Daten zu ergänzen. Es wurde von uns angenommen, es handelt sich hierbei um eine Überprüfung eines bestehenden Eintrages und sandten den Fragebogen unterschrieben arglos zurück. Am 06.10.2011 erhielten wir eine Rechnung über € 569,06, Laufzeit 24 Monate, d.h. 2012 ist der gleiche Betrag noch einmal zur Zahlung fällig. Wir fühlen uns durch die Aufmachung des Formulars, ohne Hinweis auf der Vorderseite auf die Kosten, getäuscht. Besteht eine Möglichkeit aus dieser Verpflichtung ohne Kosten heraus zu kommen? Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

Ihr Gefühl ist richtig.

Der Vertrag könnte vorliegend wegen arglistiger Täuschung angefochten werden.

Die Aufmachung des Schreibens des benannten Anbieters ist geeignet, einen Irrtum darüber hervorzurufen, dass es hier nur um einen kostenfreien Datenabgleich handelt. Der Kostenhinweis ist derart klein, dass er auf den ersten Blick nicht erkennbar ist.

Widersprechen Sie der Forderung schriftlich und fechten Sie den Vertragsabschluss wegen arglistiger Täuschung und Betruges an.

Die Gegenseite wird dann versuchen Sie überzeugen, dass die Forderung berechtigt sei. Lassen Sie sich hiervon nicht beeindrucken.

Weiterer Handlungsbedarf besteht erst dann, wenn Ihnen wider Erwarten ein gerichtlicher Mahnbescheid zu gestellt werden sollte.