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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 16995
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Hallo, mein Vater hatte 2005 einen Schlaganfall. Seitdem leidet

Kundenfrage

Hallo, mein Vater hatte 2005 einen Schlaganfall. Seitdem leidet er unter den Folgeschäden. Es fällt ihm schwer zu reden und zu gehen, seine rechte Hand kann er nicht benutzen... Er hat im Juni eine Scooter bei Proflex bestellt... Einpaar Tage nach später (innerhalb der 14 Tage) ist er telefonisch von dem Vertrag zurück getreten und hat versucht seine angezahlten 600€ bei der Bank zurück zu holen! Dies haben wir zweimal mittlerweile schriftlich bei der Firma vorgelegt mit Bestätigung der Bank (mit Datum). Die Firma behält trotzdem die 600€ als "Bearbeitungsgebühr" und verweist auf die 14 tägige Kündigungsfrist die schriftlich hätte eingehalten werden müssen.
Mein Vater konnte schriftlich nicht kündigen, wegen seiner Krankheit und hat sich nicht getraut mich oder jemand anderen aus der Familie um Hilfe zu bitten.
Kann die Firma tatsächlich die ganze Anzahlung als "Bearbeitungsgebühr" einbehalten, obwohl wir beweisen können, dass mein Vater durch sein Verhalten eindeutig den Kaufvertrag nicht aufrecht erhalten wollte??

Vielen Dank!!! Dijana Brenner
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Er hatte auf jeden Fall ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.

Dieses muss grundsätzlich schriftlich geltend gemacht werden.

Bei einem lediglich mündlichen Widerruf hat man natürlich ein Beweisproblem.

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