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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 26855
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, nachfolgende Vereinbarung

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgende Vereinbarung habe ich im April per mail mit einer Kollegin zu einem Objekt getroffen. Die Angelegenheit hat sich so entwickelt, dass entgegen der Gemeinschaftsgeschäftsvereinbarung, ich alleine alle notwendigen Schritte der Vermarktung beschritten habe und auch den Käufer gefunden. Bei allen Tätigkeiten, die ich Anfangs mit Ihr besprochen habe, hat sie gemeint, ich solle das doch machen, So habe ich auch alles an mich genommen und das Projekt zum Erfplg geführt. Nun beruft sich die Kollegin auf die u.g. Vereinbarung und beansprucht die Hälfte der Provision, obwohl Sie nichts dazu beigetragen hat. Wie ist die Rechtslage?


Vielen dank XXXXX XXXXX GRüße


Provisionsvereinbarung Rödelheimer Landstr. Maisonette
Was den Verkauf der beidenWohnung in der Rödelheimer Landstr. 72 (hochparterre links und 1.OG rechts betrifft,
so bestätige ich Ihnen unsere Vereinbarung eines Gemeinschaftsgeschäftes, sofern es uns gelingen sollte, diese als Maisonette-Wohnung zu veräußern.
Dabei soll es gleichwertig sein, wer von uns beiden den Käufer bringen wird. Wir werden die Provision miteinander hälftig teilen.

Dies würde ich auch so halten, wenn es mir gelingen sollte nur eine der beiden Wohnungen zu verkaufen.

Wir sind so verblieben, dass ich sie nun bis nach Ihrem Urlaub für 361.000 Euro in Immoscout setzen werde. Dabei werde ich auch Ihre Anschrift nennen.
Danach wollten Sie sie inserieren.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ausgehend von der nachstehend genannten mail haben Sie eine Teilung der Provision vereinbart. (Ich gehe davon aus, dass die Kollegin dieses Mail in irgend einer Form bestätigt hat.)

Das bedeutet, allein durch die Tatsache, dass Sie das Projekt erfolgreich beendet haben, ist nach dem Wortlaut der Vereinbarung der Anspruch der Kollegin entstanden.

Wenn die Kollegin nun keinerlei Vermarktungsbemühungen unternommen hat, so hätten Sie die Möglichkeit gehabt die Gemeinschaftsgeschäftsvereinbarung aus wichtigem Grund zu kündigen. In diesem Falle wäre auch die vorliegende Provisionsvereinbarung hinfällig gewesen.

Alleine die bloße Untätigkeit der Kollegin führt leider nicht dazu, dass der Anspruch auf Zahlung an diese entfällt. Der Zahlungsanspruch der Kollegin besteht daher leider.

Ich bedaure Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt