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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Ich bekam letzte Woche die Mitteilung, dass meine IT Stelle

Kundenfrage

Ich bekam letzte Woche die Mitteilung, dass meine IT Stelle gestrichen wurde. Ich arbeite seit 17 Jahren in einem amerikanischen Unternehmen ( FFM ) und wegen einer SAP Einführung mit verbundenem Outsourcing ist mein Job gestrichen!

Nun - ich in 20er Periode Betriebsratsvorsitzender!

Man bietet mir einen Auflösungesvertrag an, der vorsieht mich bis 2.2015 weiter auf der Payroll zu halten ( Ende der BR Laufzeit + 12 Monate ). Danach erhalte ich eine Abfindung von 90ooo Euro.

Ich würde bei Unterschrift am 1 September unwiderruflich Freigestellt werden!

Nun stellt sich die Frage ob dieses Angebot annehmen soll oder ob einen höhere Abfindung in diesem Fall erreichbar wäre!

Ich bin 52 Jahre alt.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Grundsätzlich ist erst einmal voranzustellen, dass das Arbeitsrecht einen Anspruch auf Abfindung nicht kennt. Einzig im Kündigungsschutz ist geregelt, dass bei Auflösung eines Arbeitsverhältnisses das Gericht eine angemessene Abfindung festsetzen kann (§ 1a KSchG).

Hierbei wird 0,5 Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr angesetzt.

Unter Berücksichtigung dieser Regelung wäre das Angebot Ihres Arbeitgebers zu begutachten.

Bei 17 Jahren Betreibszugehörigkeit ergäbe sich ein Abfindungsanspruch von 8,5 Monatsgehältern. Bei 90.000 € ergäbe sich wiederum ein Monatsgehalt von 10.588 €.

Soweit Ihr Gehalt niedriger ist, dürfte das Angebot durchaus akzeptabel sein.



Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.


Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
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