So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an troesemeier.
troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Vertragsrecht hier ein
troesemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe dummerweise vor

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe 'dummerweise' vor 3 Monaten eine Reservierungsbestätigung für eine,wie man mir am Telefon sagte "einmalige" Anzeige, bei dem Bundes-Jugendschutz-Verlag Protect Children per FAX unterschrieben. Ich erhielt die Rechnung und Musterexemplare und habe dafür 148€ bezahlt. Merkwürdig war schon, dass meine Anzeige die einzige in dem Heftchen war. Ich sah es halt als Spende und recherchierte nicht weiter.

Gestern erhielt ich weitere Exemplare und eine Rechnung über 714 € für die nächsten 6 Ausgaben. Erst jetzt habe ich in dem sehr Kleingedrucktem und im Fax extrem schlecht lesbarem Text gelesen, ich zitiere:"Nur unter der Vorraussetzung, dass unsere Anzeige auch in den weiteren Monatsausgaben erscheinen soll, brauchen wir nichts weiter zu tun."
Im Internet habe ich nun erfahren, dass gegen diesen Verein schon mehrfach vorgegangen wird/wurde.
Habe ich eine Chance, den Betrag (714€) nicht zahlen zu müssen? Und was müsste ich dann tun? Über eine Antwort hierzu würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank
A. Schröter
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

es handelt sich hier bei dem Verlag um ein unseriöses Unternehmen, welches unter Deckmantel des Kinderschutzes Abzoche betreibt.

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung dürfte der "Vertrag" wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechtbar sein. Ihnen ist suggeriert worden, dass es sich um eine einmalige Sache handelt. Die AGB sind schlecht lesbar und offensichtlich missverständlich.

Sie sollten daher schriftlich den Vertrag anfechten. Leisten Sie keine weiteren Zahlungen.

Erstatten Sie gegen die Firma/Verein Anzeige wegen des Betrugsverdachtes.

Sie sollten dann zunächst abwarten, ob die Forderung weiterverfolgt wird.

Handlungsbedarf besteht in der Regel erst dann, wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt wird. In diesem Fall sollten Sie dann gegebenenfalls einen Anwalt hinzuziehen.

troesemeier und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die schnelle Hilfe!
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte schön und trotzdem ein schönes Wochenende.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Vertragsrecht