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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 17028
Erfahrung:  Seit 20 Jahren zugelassene Rechtsanwältin, zwei Fachanwaltstitel, Korrespondenzsprachen: Deutsch und Englisch
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Hallo ich habe eine Frage habe am 14.07.2009 einen Vertrag

Kundenfrage

Hallo ich habe eine Frage habe am 14.07.2009 einen Vertrag unterschrieben der folgendermaßen lautet:
Vertrag
zwischen
Frau Brigitte Reith und Herrn Erhard Weih
Frau Brigitte Reith verpflichtet sich ab dem 01.08.2009 monatlich 100,- € (Einhundert) auf das
Konto Erhard Weih BLZ 70020270 Kto.Nr.6491090
pünktlich, eingehend bis zum 10ten eines Monats zur Tilgung Ihrer Verbindlichkeiten aus der Zwangsvollstreckung vom 24.01.2008 zu überweisen.Verbindlichkeiten aus der Zwangsvollstreckung vom 24.01.2008 5.633,66 €
Kosten der Vollstreckung am 31.01.2008 30,50 €
Kosten der eidesstattlichen Erklärung 11.07.2008 15,50 €
Gesamtverbindlichkeiten 5.679,66 €
Die bis dato aufgelaufenen Zinsen werden gesonders in Anrechnung gebracht.
Bei pünktlichen Zahlungseingang werden ab 10.08.2009 keine weiteren Zinsen mehr berechnet.Im Falle eines Zahlungsverzugs werden ab dem Verzugstag die Zinsen wieder erhoben.
Bei nicht einhaltung des Vertages ergeht umgehend eine Mitteilung an das Gewerbeamt.

beide Seiten haben den Vertrag unterschrieben.
bis zum heutigen Tag habe die Zahlungen pünktlich eingehalten.

plötzlich fordert Hr. Weih von mir Anwalts und Gerichtskosten in Höhe von 2.109,57 €

meine Frage ist die Forderung seitens Hr. Weih rechtsgültig

für Ihre bemühungen bedanke XXXXX XXXXX im vorraus
Reith Brigitte
Tel. 089/400987 [email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


vielen Dank für Ihre Anfrage.


Vorab möchte ich Ihnen kurz erklären, wie sich Anwalts- und Gerichtskosten berechnen.

Diese berechnen sich in erster Linie nach dem Gegenstandswert, in zweiter Linie nach Art und Umfang des anwaltlichen Tätigwerdens.

Die Höhe der Gebühren entnimmt man dann aus Tabellen.

Ich habe eine solche Tabelle zu Rate gezogen und die Gebühren überprüft.


Wenn ich die von Ihnen genannten 5.633 € als Gegenstandswert ansetze, ergeben sich unter keinen Umständen Anwalts und Gerichtskosten von 2.109, 57 €, so dass hier bereits etwas nicht stimmen kann.


Die Kosten für die Beauftragung eines Rechtsanwalts würden geschuldet, wenn Sie einen Rechtsstreit verloren hätten, wenn Sie die Kosten vertraglich festgelegt hätten, oder wenn Sie sich in Zahlungsverzug befänden, oder befunden hätten.

Dem Vertrag, der zwischen Ihnen beiden geschlossen worden ist, entnehme ich eine Kostentragungspflicht hinsichtlich Anwalts und Gerichtskosten über das bereits vereinbaret hinaus nicht.

Die Kosten der Rechtsverfolgung können nämlich als sog. Verzugsschaden geltend gemacht werden.

Hierzu müssten Sie von dem betreffenden Rechtsanwalt jedoch mindestens einmal angeschrieben und zur Zahlung unter Setzung einer Frist aufgefordert worden sein.


Wenn dies nicht der Fall ist ,dann schulden Sie auch die Anwaltskosten nicht als Verzugsschaden.


Ich sehe nach den von Ihnen gemachten Angaben keinen Grund, warum Sie Anwalts- und Gerichtskosten in dieser Höhe zahlen sollren.




Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Beachten Sie bitte, dass das Weglassen von Informationen zu anderen Ergebnissen führen kann.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Danke












Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne. Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung .


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
meine Frage muß ich nun Anwalts und Gerichtskosten in Höhe von 2.109,57 € bezahlen obwohl sie im Vertrag nicht aufgelistet wurden .
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


wie ich Ihnen bereits dargelegt habe, ist dies nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, etwa wenn Sie in Verzug sind.


Wenn die von mir in meiner Antwort genannten Gründe nicht zutreffen, dann brauchen Sie auch die Anwalts- und Gerichtskosten nicht zu bezahlen.




Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung



Vielen Dank
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.

Erst mit Ihrer Akzeptierung bekomme ich einen Anteil der von Ihnen bereits geleisteten Anzahlung.


Kostenlose Rechtsberatung ist nämlich verboten.


Vielen Dank für Ihr Verständnis

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.

Erst mit Ihrer Akzeptierung erhalte ich meinen Anteil aus der von Ihnen geleisteten Anzahlung.

Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nämlich verboten, so dass meine Antwort nur unter der Bedingung der Akzeptierung erfolgen konnte.


Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich um Akzeptierung bitten.


Vielen Dank
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.

Erst mit Ihrer Akzeptierung erhalte ich meinen Anteil aus der von Ihnen geleisteten Anzahlung.

Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nämlich verboten, so dass meine Antwort nur unter der Bedingung der Akzeptierung erfolgen konnte.


Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich um Akzeptierung bitten.


Vielen Dank