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a.merkel
a.merkel, Sonstiges
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 2273
Erfahrung:  LL.M. Eur.
35164805
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a.merkel ist jetzt online.

Meine Mutter hat mit einer sehr guten Freundin im M rz 2003

Kundenfrage

Meine Mutter hat mit einer sehr guten Freundin im März 2003 einen Darlehnsvertrag über 5000,- € gemacht. Innerhalb der nächsten 6 Monate wurden laut handschriftlichen Aufzeichnungen 9000,00 € an die Freundin zurückgezahlt. Da das Darlehn wegen der Bank schriftlich gemacht wurde und diese nichts von der hohen Rückzahlung wissen sollten wurde im Mai 2006 eine Verzichtserklärung von der Freundin unterzeichnet.

Nun ist aber meine Mutter im November 2006 verstorben und diese Freundin im November 2010. Die Schwestern der Freundin haben nun diesen alten Darlehnsvertrag gefunden und fordern von mir das Geld. Ich habe mich heute mit ihnen zu einem klärenden Gespräch getroffen und ihnen die Verzichtserklärung gezeigt. (Die Zahlungsliste war auf Grund der guten Beziehung der beiden nicht unterschrieben)
Die Schwestern fordern weiterhin das Geld und sagen eine Verzichtserklärung sei nichts wert.
Wie gehe ich vor?? HAben die irgendwelche Rechte??
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,


ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.

Weisen Sie den Zahlungsanspruch zurück.

Die Rückforderung der Schwestern wird ins Leere gehen, da Sie die tatsächliche Rückzahlung anhand der Rückzahlungsliste nachweisen können. Eine Verpflichtung zum quitieren einer Rückzahlung gibt es nicht, sondern dies dient lediglich dem besseren Nachweis über zahlung und Empfang des Geldes.

Die Verzichtserklärung ist ebenfalls wirksam, da hier wohl von einem sogenannten Umgehungsgeschäft (Bank soll von der Geldzahlung nichts erahren) und nicht einem unwirksamen Scheingeschäft auszugehen ist, da die vereinbarte Folge (keine weitere Rückzahlungsverpflichtung aus dem Darlehensvertrag) ernsthaft gewollt ist.

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie noch darauf hinweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist. Ich gehe davon aus, dass Sie die AGB's des Portalbetreibers gelesen haben und die Antwort durch akzeptieren

entsprechend vergüten.

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Mit besten Grüssen

Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin

Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Verständnisfrage?

Wenn nicht bitte ich die gelesene Antwort noch zu akzeptieren.

Einen schönen Tag,

Anja Merkel, LL.M.
Rechtsanwältin
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Einen schönen Tag,

Anja Merkel, LL.M.
Rechtsanwältin