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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Wir haben einem Kunden eine Granitarbeitsplatte geliefert. Die

Kundenfrage

Wir haben einem Kunden eine Granitarbeitsplatte geliefert.
Die Lieferung ist mit Frei Haus angegeben.
(Nur liefern und Abladen)
Der Kunde hat mit einem unserer Fahrer die Platte ins Haus
getragen und gleich auf die Küche aufgelegt.
(Der Fahrer ist nicht dazu autorisiert).
Die Platte ist beim Auflegen gebrochen.
Totzdem Hat der Kunde im Anschluß den Liegerschein als
unbeschädigt und vollzählig erhalten unterschrieben.
Am Tag danach möchte der Kunde nun das Geld für diese Platte zurückhaben.

Ist der Kunde im Recht ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

Nach Ihren Angaben erfolgt die Lieferung frei Haus bis Bordsteinkante bzw. Haustür. Durch die Annahme der Granitplatte ist die Übergabe auf den Käufer erfolgt, so dass etwaige Schäden die nach Übergabe eintreten durch den Käufer zu tragen sind. Eine Abwälzung des Schadens auf Sie bzw. den Mitarbeiter kann nur erfolgen, wenn der Mitarbeiter hier schuldhaft das Eigentum des Käufers verletzt hat.

Ist dies nicht der Fall kann der Käufer keinen Schadensersatz geltend machen.

Zur weiteren Vorgehensweise sollte Ihr Mitarbeiter ein Protokoll über die Lieferung anfertigen. Ergibt sich hieraus kein Verschulden des Mitarbeiters, sollten Sie die Forderung des Käufers zurückweisen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Viele Grüße

RASchroeter und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank,

 

wo kann ich das nachlesen ?

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 6 Jahren.
§ 446 BGB Gefahr- und Lastenübergang

Mit der Übergabe der verkauften Sache geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung auf den Käufer über. Von der Übergabe an gebühren dem Käufer die Nutzungen und trägt er die Lasten der Sache. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Käufer im Verzug der Annahme ist.



Viele Grüße

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