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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwältin
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 105
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
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Mustermann ist jetzt online.

Hallo, ich habe im letzen Jahr einen Vodafone DSL Vertrag

Kundenfrage

Hallo,
ich habe im letzen Jahr einen Vodafone DSL Vertrag abgeschlossen und dazu einen Internet USB Stick der Firma Mobilcom Debitel bekommen. Dieser war für die ersten 3 Monate kostenlos (flatrate) und der Verkäufer, welcher mir das DSL Paket verkaufte, sagte, dass der Stick nach den 3 Monaten bei weiterer Nutzung als Flatrate weiterläuft (gegen einen monatlichen Pauschalbetrag). Ich nutzte den Internet Stick als Flatrate weiter. Bis zu dem Tag an dem die erste Rechnung kam. Die Forderung war ca 1000 Euro.
Der Grund für die hohe Rechnung ist, dass der Stick nach den 3 Monaten nicht wie vom Verkäufer gesagt als Flatrate weiterläuft, sondern Minutenweise abgerechnet wird. Daraufhin erfolgte eine Stellungnahme von mir zur Rechnung. Ich erklärte den Sachverhalt, kam einen Teil des Betrages erlassen ( ca. 400 Euro), aber war immer noch nicht damit einverstanden, da ich mich nicht in der Schuld sehe. Mittlerweile wurde das Ganze von debitel an eine Kanzlei abgegeben. Ich legte ebenfalls Widerruf ein. Die Forderung ist nun bei ca. 800 Euro.
Was soll ich tun? Die Summe bezahlen oder ein Gerichtsverfahren anstreben? Kein normaler Mensch würde einen nach Minuten abrechnenden Stick so beanspruchen, wenn es ebenfalls die Möglichkeit einer Flatrate gibt. (Im Vertrag jedoch steht geschrieben, dass er nach 3 Monaten Minutenweise abgerechnet wird. Nur der Verkäufer hat mich falsch beraten).
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Theoretisch haben Sie Recht, dass Sie falsch beraten wurden bzw. mündlich eine andere Vereinbarung geschlossen haben.

Das Problem ist jedoch, dass Vodafone die minutenweise Abrechnung durch den Vertrag belegen kann. Dass etwas anderes Ihnen gesagt und vereinbart wurde, müssten Sie beweisen.

Dies dürfte schwer werden, wenn nicht Zeugen bei dem Verkaufsgespräch anwesend waren, die zu Ihren Gunsten aussagen können.

Insofern dürfte die Aussichten, einen Prozess zu gewinnen, eher schlecht sein.

Sie könnten alternativ eine Einigung anstreben. Soweit Ihnen dies selbst nicht gelingt, können Sie einen Anwalt dazu beauftragen. Wenn die Situation noch nicht "festgefahren" ist, könnte man versuchen sich auf die Hälfte der Forderung zu einigen.

Ich bedauere, Ihnen keine besseren Nachrichten überbringen zu können, und hoffe, Ihnen dennoch weitergeholfen zu haben.

Wenn Sie noch eine Nachfrage haben, können Sie mir diese gerne stellen.

Ansonsten würde ich mich über eine Akzeptierung meiner Antwort freuen. Hierzu klicken Sie bitte auf den grünen Knopf "Akzeptieren".

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den vorstehenden Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Sachverhaltsaufklärung nicht ersetzen kann. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen Ihrerseits kann sich die rechtliche Bewertung ändern.


Mit freundlichen Grüßen

Gina Haßelberg

(Rechtsanwältin)


Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage?

In diesem Fall, würde ich Ihnen gerne weiterhelfen.

Ansonsten bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Gina Haßelberg
(Rechtsanwältin)
Mustermann und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX Antwort.


Viele Grüße



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Dipl. Ing. Stefan Menzel
Federal Armed Forces University Munich
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich danke XXXXX XXXXXür die Akzeptierung meiner Antwort!

Mit freundlichen Grüßen
Gina Haßelberg
(Rechtsanwältin)

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