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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Hallo,ich erhalte heute einen Vollstreckungsbescheid, Kaufvertrag

Kundenfrage

Hallo,ich erhalte heute einen Vollstreckungsbescheid, Kaufvertrag vom 1.12.03.Zur Sachlage: Ich hatte einen Bauunternehmer in IBIZA beauftragt an meinem Ferienhaus einige Umbauten vorzunehmen, soweit allles ok. Bei Besichtigung des Grundstückes wollte der Mann gern ca 500 qm meines Grundstückes kaufen. Wir wurden uns über den Preis einig
ca DM 40.000,-- Wir schrieben einen handschriftlichen Vertrag worin mir DM 5000.-- sofort übergeben wurden, die zu meinen Gunsten verbleiben wenn der Verkauf nicht zustande kommt. Lange Zeit habe ich nichts gehört ca 2 Jahre dann wollte er bei einem zufälligen Treffen das Geld zurückhaben was ich mit Hinweis auf unsere Vereinbarung ablehnte.
Ich erhielt dann (irgenwann) einen gewöhnlichen Postbrief den ich nicht beantwortete.
Frage soll ich Einspruch per Anwalt einlegen, die Unterlagen habe ich leider in Spanien
und ich habe WIRCKLICH den Mahnbescheid vom 6.2.09 nicht erhalten. Mich interessieren weniger die Kosten sondern die Frechheit mir den Gerichtsvollzieher ins Haus zu schicken
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

Aus meiner Sicht sollten Sie in jedem Fall Einspruch einlegen, da ansonsten ein Vollstreckungsbescheid ergeht, gegen den Sie nur schwer rechtlich vorgehen können.

Bei einem Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid muss der Gegener beweisen, dass er einen fälligen Anspruch gegen Sie hat. Zum einen ist ein Rückzahlungsanspruch längstens verjährt, zum anderen ist die Reservierungsgebühr verfallen und damit nicht mehr einforderbar.

Legen Sie daher Einspruch ein. Hilfsweise sollten Sie auch wegen der Kosten Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen und darauf hinweisen, dass Ihnen dieser nicht zugestellt wurde. Sie haben hierfür zwei Wochen Zeit.

Der Antragssteller muss dann in einer Klage seinen Anspruch begründen, was ihm sicherlich schwer fallen wird. Insoweit erhalten Sie sich durch den Einspruch alle Chancen bei einem geringen Risiko.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Viele Grüße

RASchroeter und 4 weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Bitte geben Sie mit einen Anhaltspunkt, zu welchem Punkt Sie ausführlichere Angaben wünschen. Ich werde eine entsprechende Beantwortung dann vornehmen.

Viele Grüße
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sollte ihnen der Vollstreckungsbescheid durch den Gerichtsvollzieher zugestellt worden sein und eine Zwangsvollstreckung eingeleitet worden sein, sollten Sie umgehend eine Vollstreckungsgegenklage erheben und die Widereinsetzung in den vorigen Stand beantragen und zugleich Einspruch gegen den Mahnbescheid einlegen. Sie müssen dann darlegen, dass Ihnen der Mahn- und Vollstreckungsbescheid nicht zugegangen ist und Sie daher nicht rechtzeitig Widersrpruch bzw. Einspruch einlegen konnten.

Viele Grüße