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a.merkel
a.merkel, Sonstiges
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 2242
Erfahrung:  LL.M. Eur.
35164805
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a.merkel ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren ich habe gestern in meinem E

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren
ich habe gestern in meinem E mail Postfach eine Rechnung bekommen, nach der ich mich vor 2 Monaten über das Internet ein Abo für Info Fabrikverkauf abgeschlossen hätte.
Ich wahr auf der Seite, habe aber nach dem ich gesehen habe, das das Angebot was kostet nach dem ich meien Namen eingetragen habe, die Seite ohne Anmdeldung wieder verlassen. Habe auch keine Bestätigung einer eventl. Anmeldung wie z. B. Passwort oder Zugangsdaten danach erhalten.
2 Monate später kommt eine Rechnung über 96 Euro mit bitte um Bezahlung.
Was für Rechte habe ich hier.

Gruß R. Müller
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
Sehr geehrte Ratsuchende,




ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.




Zunächst einmal heißt es Nerven bewahren und nicht bezahlen. Sollten Sie sich tatsächlich nicht an einen Vertragsabschluss bei dem Fabrikverkauf erinnern, sind Sie vermutlich in eine Abofalle geraten.




Sie sollten unverzüglich schriftlich und nachweislich (per Fax oder Einschreiben) dem Rechnungsleger gegenüber erklären, dass Sie einen solchen Vertrag zu keinem Zeitpunkt abgeschlossen haben. Den angeblich geschlossenen Vertrag fechten Sie rein vorsorglich wegen arglistiger Täuschung an.




Hilfsweise erklären Sie Widerruf gemäß § 355 BGB i.V.m. § 312 Abs. 2 BGB. Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht fechten Sie den Vertrag hilfsweise auch wegen Irrtum über den Inhalt der Willenserklärung und erklären daneben vorsorglich die fristlose Kündigung.




Mit einem solchen Schreiben haben Sie alles ausgeschöpft, was Sie im außergerichtlichen Bereich tun können. Vermutlich werden Ihnen noch weitere Schreiben mit Mahnungen zugehen, um Sie unter Druck zu setzen. Lassen Sie sich davon nicht einschüchtern, da der Webseitenbetreiber nachweisen muss, das er tatsächlich ein Vertrag mit Ihnen abgeschlossen hat.




Ein Handlungsbedarf besteht erst, wenn gegen Sie ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wird. Dann müssen innerhalb der 2 Wochen Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen. In diesem Fall sollten Sie sich mit einem Anwalt besprechen.




Ich hoffe ich habe Ihnen weiter helfen können.






Sofern Ihre Frage noch nicht abschließend beantwortet sein sollte, machen Sie bitte von Ihrem Fragerecht Gebrauch . Ansonsten bitte ich höflichst um akzeptieren der Antwort.




Mit besten Grüssen


Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin




















Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Müller,

wenn Sie keine Nachfrage haben, bitte Ihre Frage durch akzeptieren der Antwort hier zu beenden. Danke.
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich habe Ihre Frage umfänglich beantwortet, dennoch haben Sie die Antwort immer noch nicht akzeptiert.
Haben Sie etwas nicht verstanden?
Gibt es noch Fragen?
Erst durch akzeptieren der Antwort wird meine Leistung honoriert und die Frage hier geschlossen.

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