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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Versicherungsrecht
Zufriedene Kunden: 17023
Erfahrung:  18 Jahre Anwaltserfahrung
44859865
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Hallo, habe seit 1996 eine Direkt-Lebensversicherung bei

Beantwortete Frage:

Hallo,

habe seit 1996 eine Direkt-Lebensversicherung bei HDI-Gerling, Summe 100.000 DM.
Arbeitgeber zahlte die Beiträge aus Bruttolohn.

Da mein Arbeitgeber 2009 in Insolvenz ging, erhielt ich Ende 2009 ein Schreiben vom Versicherer, dass mir die Versicherungsnehmer-Stellung übertragen wurde.
Gleichzeitig schrieb HDI :
’’Sofern wir innerhalb der nächsten 3 Monate nichts hören sollten, werden wir Ihre Versorgung automatisch beitragsfrei stellen und sie darüber gesondert informieren.’’
Da ich nichts unternahm, wurde mir im März 2010 mitgeteilt, dass ab sofort die Versicherung beitragsfrei fortgeführt werde.
Im Oktober 2009 ( 6 Monate später ) wurde die Beitragszahlung dann durch meinen neuen Arbeitgeber fortgeführt.

Lt. jährlich erhaltenem Leistungsspiegel war die garantierte Versicherungssumme
bis 2009 49.214 EUR, ab 2010 betrug diese dann nur noch 45.985 EUR, also 3.329 EUR weniger.

Meine Frage :
Hätte mich der Versicherer über diese erhebliche Reduzierung bei Mitteilung Ende 2009 informieren müssen ? Ist diese überhaupt rechtens ?
Hätte ich es damals gewusst, hätte ich selbstverständlich die Beiträge selbst weitergezahlt.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Versicherungsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage bei Just Answer, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:


Ist denn diese Verringerung auf die Monate ohne Beiträge zurückzuführen ?


Können Sie die Beiträge nicht nachzahlen ?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Danke für die schnelle Antwort.


 


Ich gehe davon aus, dass dies der Grund ist, da es keinen anderen gibt.


Beitragshöhe und alles andere hat sich sonst nie geändert.


 


Bis 2010 waren die Versicherungssumme konstant gleich, danach konstant niedriger, laut Leistungsspiegel, was ich leider erst kürzlich festgestellt habe.


Eine Erklärung gab es von HDI dazu nicht.

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn diese Beitragsfreiheit derartige finanzielle Auswirkungen hat, dann ist der Versicherer nach Paragraf 6 Absatz 4 des Versicherungsvertragsgesetzes verpflichtet, darauf hinzuweisen und Sie entsprechend zu beraten.

Nach Paragraf 6 Absatz 5 haftet er bei Verletzung dieser Pflichten auf Schadensersatz.

Ich würde Ihnen raten, nachzufragen, woher diese Differenz kommt, denn irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass 6 Monate Beitragsfreiheit der Grund sein sollen.

Dann würde ich Ihnen raten , nachzufragen, wie man dies wieder beheben kann, ob man vielleicht nachzahlen kann.

Wenn die Differenz wirklich darauf beruht und irreparabel ist rate, ich zu Geltendmachung von Schadensersatz an.




Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen


Wenn ja freut mich eine positive Bewertung

danke
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort.


Werde das so machen.


 


Falls zutreffend,


auf welchem Weg macht man den Schadensersatz geltend ?


Bedeutet das Klage ?

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


den Schadensersatz machen Sie zuerst schriftlich beim Versicherer geltend .

Sie weisen auf die Verletzung der Beratungspflicht hin und darauf, dass diese zu einem einem Schaden in der und der Höhe geführt hat.

Dann fordern Sie unter Fristsetzung zum Schadensersatz auf und drohen Klage an






wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

vielen Dank
ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Versicherungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.