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Ernesto Grueneberg
Ernesto Grueneberg, Abogado
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung:  Master of Laws
47081509
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Versicherungsrecht hier ein
Ernesto Grueneberg ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin privat krankenversichert

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin privat krankenversichert seit 2001. Im Mai 2010 habe ich auf Anraten eines Maklers die Versicherung gewechselt. Da sich die Ausgaben für Arztbehandlungen in 2010 in einem geringen Rahmen hielten, habe ich keine Rechnungen eingereicht. Im Laufe des Jahres 2011 erhielt ich die Info, dass die Krankenkasse Central spekulativ unterwegs war und jetzt von einem anderen Versicherer übernommen wird. Damit hatte ich beschlossen, die Kasse zu wechseln und die offenen Rechnungen einzureichen. Ich habe mich auch bereit erklärt, Informationen von meinen behandelnden Ärzten einzuholen. Jetzt habe ich ein Schreiben erhalten, dass mir vorwirft, falsche Angaben hinsichtlich bestimmter Risikofaktoren (Blutdruck) gemacht zu haben. Der Risikozuschlag wurde rückwirkend zum 01.05.2010 erhoben und beträgt 2.066 €. Ich empfinde das als Abzockerei. Kann man hier rechtlich etwas tun? Ich bin ziemlich verzweifelt, da ich über einen solchen Betrag nicht in einer Summe verfüge und ich außerdem glaube, dass ein Beratungsfehler vorliegt.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Kleinfeld
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Versicherungsrecht
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Sie waren dazu verpflichtet, auf Risikoumständen hinzuweisen. § 19 Abs. 1 VVG lautet:

"(1) Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat, dem Versicherer anzuzeigen. Stellt der Versicherer nach der Vertragserklärung des Versicherungsnehmers, aber vor Vertragsannahme Fragen im Sinn des Satzes 1, ist der Versicherungsnehmer auch insoweit zur Anzeige verpflichtet."

Ich halte dann das Vorgehen der Krankenversicherung für gerechtfertigt, wenn Sie dies bei Vertragsabschluss nicht mitgeteilt haben.

Ich hoffe, Ihnen trotz der für Sie ungünstige Information geholfen zu haben und bitte um Akzeptierung meiner Antwort.
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
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