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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 19789
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Versicherungsrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Ich bin bei der Bayer. Versicherungskammer zu 50 % Privat versichert.

Kundenfrage

Ich bin bei der Bayer. Versicherungskammer zu 50 % Privat versichert. 50% der Kosten trägt die Beilhilfe aus dem Staatsdienst. Nach einem Skiunfall mit einern schweren Skiunfall am 18.03.2011 hatte ich 3 OP`s. Die 3. am 08.12.10. Ab 20.01. - 10.02. 2011 befand ich mich in einern klinisch staionären Behandlung in der Fachklinik in Bad heilbrunn. Obwohl der Arzt die Anschlußheilbehandlung als medizinisch notwendig empfand, will die Versicherung nun den Aufenthalt (einschl. des Krankenhaustagegeld nicht zahlen) mit der Begründung: Die Therapiemaßnahmen waren ohne weiteres im Rahmen einer Rehabilitations/Sanatoriumsbehandlung ausreichend. Eine ärztliche und therapeutische Behandlungsdichte, wie im Akutkrankenhaus, war medizinisch nicht notwendig. Kurios nur, dass die Unfallversicherung die Kostenübernahme ablehnt, mit der Begründung, es sei keine Reha - sondern eine medizinisch notwendige Anschlußheilbehandlung gewesen.
Ich habe mit der KV schon zweimal vergweblich verhandelt und auch die Bestätigung des Operateurs vorgelegt - macht es Sinn weiter gegen die KV vorzugehen? Es geht um ca. 3.000 €.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Versicherungsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Versicherte haben Anspruch auf Krankenbehandlung, wenn sie notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern.

Diese Voraussetzungen liegen in Ihrem Fall aber vor, wenn der Sie verantwortlich behandelnde Arzt die Anschlußheilbehandlung als medizinisch notwendig eingestuft hat und zudem zur Vorlage bei der KV auch eine entsprechende Bestätigung für Sie ausgestellt hat.

Gestützt wird das Vorliegen einer medizinischen Indikation, die die Zahlungspflicht der Krankenkasse begründet, darüber hinaus durch die fachliche Einschätzung des Unfallversicherungsträgers.

Unter diesen Umständen und in Anbetracht der Höhe der in Streit stehenden Kosten sollten Sie die Zahlungsweigerung der KV nicht hinnehmen.

Gegen einen ablehnenden Bescheid sollten Sie vielmehr Widerspruch innerhalb von einem Monat seit Zugang des Bescheides bei Ihnen einlegen.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Versicherte haben Anspruch auf Krankenbehandlung, wenn sie notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern.

Diese Voraussetzungen liegen in Ihrem Fall aber vor, wenn der Sie verantwortlich behandelnde Arzt die Anschlußheilbehandlung als medizinisch notwendig eingestuft hat und zudem zur Vorlage bei der KV auch eine entsprechende Bestätigung für Sie ausgestellt hat.

Gestützt wird das Vorliegen einer medizinischen Indikation, die die Zahlungspflicht der Krankenkasse begründet, darüber hinaus durch die fachliche Einschätzung des Unfallversicherungsträgers.

Unter diesen Umständen und in Anbetracht der Höhe der in Streit stehenden Kosten sollten Sie die Zahlungsweigerung der KV nicht hinnehmen.

Gegen einen ablehnenden Bescheid sollten Sie vielmehr Widerspruch innerhalb von einem Monat seit Zugang des Bescheides bei Ihnen einlegen.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
„Wer eine fachmänische Lösung für ein medizinisches, rechtliches oder technisches Problem sucht, kann das jetzt auch im Internet tun. Lebenshilfe auf die schnelle, unkomplizierte und vor allem erschwingliche Art bietet die Seite www.justanswer.de. Etwa 1500 Experten stehen per Mail für Fragen zu ca. 200 Fachgebieten rund um die Uhr zur Verfügung."
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