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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Versicherungsrecht
Zufriedene Kunden: 26580
Erfahrung:  Abgeschlossener Fachanwaltslehrgang für Versicherungsrecht
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich bin 73 Jahre und habe leider eine sehr kleine Rente von

Kundenfrage

Ich bin 73 Jahre und habe leider eine sehr kleine Rente von 300 Euro. Also versuche ich über die Runden zu kommen. Es gibt, wie ich höre, die Krankenpflichtversicherung. Was muss ich tun, um dort versichert zu werden. Zur Zeit bin ich bei der HEK zusammen mit meiner Frau. Man will mir dort, weil ich von der Familie in Sachen Miete und Versicherung unterstützt werde (in Darlehensform) mit mtl. ca. 340 Euro belasten. Das kann ich wahrlich nicht leisten. Wie gehe ich mit der Krankenpflichtversicherung um? MfG Lorenz  [email protected](NNN) NNN-NNNN
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Versicherungsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die HEK ist eine gesetzliche Krankenversicherung. Ich gehe davon aus, dass Sie in dieser Versicherung pflichtversichert sind. Die Betragshöhe richtet sich dann nach Ihrem Einkommen, (§240 SGB V, § 46 KVLG 1989).

Dieses Einkommen setzt sich zusammen aus Ihrer Rente, aus Einkünften aus Vermietung und Verpachtung und aus Kapitalvermögen. Die Unterstützung durch Ihre Familie, egal ob Darlehen oder Schenkung zählt nicht zu Ihrem Einkommen.

Ausgehend von einer Rente von 300 EUR dürften Sie daher kaum einen Krankenversicherungsbeitrag von 340 EUR entrichten müssen.

Wichtig ist, dass Sie als Versicherter einen Nachweis über die Höhe der Einnahmen führen müssen. Ich vermute daran ist das Verfahren in der ersten Instanz gescheitert.

Die von Ihnen genannte Krankenversicherungspflicht, besagt, dass jeder Nichtversicherte das Recht auf eine Krankenversicherung hat. Diese Verpflichtung sagt jedoch nichts über die Höhe der Versicherungsbeiträge aus.

Neben der Frage der Einnahmenhöhe sollten Sie auch überprüfen, ob Sie bei der HEK eine Krankenversicherung zum Standardtarif abgeschlossen haben. Soweit dies nicht der Fall ist, und der von Ihnen gewählte Tarif für die Beitragshöhe mit verantwortlich ist, sollten Sie einen Wechsel in den Standardtarif in Betracht ziehen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt