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Steinbrecher
Steinbrecher, Mittlere Reife
Kategorie: Versicherungen
Zufriedene Kunden: 98
Erfahrung:  Versicherungsfachmann BWV
68787415
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Steinbrecher ist jetzt online.

Guten Tag! Es geht bei mir um das Thema private Krankenversicherung

Kundenfrage

Guten Tag!
Es geht bei mir um das Thema private Krankenversicherung / Risikozuschlag / Vertragsrecht.

Ich war ab Datum X ausschließlich selbständig beschäftigt. Deswegen versicherte ich mich privat. Diese PKV ruhte seit einigen Jahren, weswegen ich ohne Gesundheitsprüfungen eintreten konnte. In dem Beratungsgespräch erhielt ich ein Protokoll über die monatliche Beitragssumme Y.

Eingezogen wurde von meinem Konto dann Summe Y + Risikozuschlag. Dieser wurde lt. PKV im Kindesalter festgesetzt. Über diesen wurde ich jedoch im Beratungsgespräch nicht informiert. Da mir der Versicherungsschein erst nach mehrfacher Aufforderung 2 Monate nach Vertragsbeginn zuging, konnte ich die Versicherung auch nicht mehr rückgängig machen.

Ich forderte Klärung. Der Berater sagte mir, "schlimmstenfalls" müsste ich mich auf Kosten der PKV untersuchen lassen, um den Risikozuschlag rückerstatten zu lassen.
Darauf vertraute ich.

In der Zwischenzeit wechselte ich aufgrund der Aufnahme eines Studiums in die gesetzliche Kasse. (Versicherungszeit in der PKV betrug also nur 5 Monate.)

Nach 5 Monaten (!) seit Nachfrage bezüglich des Risikozuschlags habe ich nun Antwort, der Zuschlag sei fester Bestandteil und könne nicht zurückgezahlt werden. Es wurde sich dafür entschuldigt, dass ich über diesen Zuschlag erst durch "verspätete Aushändigung des Versicherungsscheins zur Kenntnis gelangte".

Aus angeblichen Kulanzgründen erhielt ich das Angebot, dass die PKV die "Inkraftsetzung der Versicherung zurückzunehmen" würde. Erstattete Leistungen seitens der PKV müsste ich dann zurückzahlen - dafür würde ich ca 2000€ Beitrag zurückerstattet bekommen. Mich verwunderte dieses Angebot sehr und ich halte es nicht für seriös. Aussage der PKV: "Da kräht doch kein Hahn nach, wenn Sie mal kurzzeitig nicht versichert sind. Das ist doch jeder mal".

In Deutschland besteht meines Wissens nach Versicherungspflicht. Meiner jetzigen gesetzlichen Kasse musste ich einen Versicherungsnachweis über die vorherige PKV zukommen lassen. Wenn diese nun nachträglich von mir zurückgenommen wird, kann die gesetzliche Kasse, in der ich vor oder nach der PKV versichert war, sicherlich Beitragsnachzahlungen verlangen? Am liebsten wäre mir, einfach nur den Risikozuschlag in Höhe von ca. 400€ rückerstattet zu bekommen. Kann ich diesen aufgrund von Falschberatung einklagen? Wenn ja, lohnt es sich überhaupt? Oder sollte ich gegen das ganze Vorgehen der Kasse vorgehen, da es sich um dreiste "Abzocke" und Falschberatung handelt?

Ich freue mich über kompetente Hilfe!
Viele Grüße!
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Versicherungen
Experte:  Steinbrecher hat geantwortet vor 2 Jahren.

Steinbrecher :

Guten Morgen, vielen Dank für Ihre Frage, gerne beantworte ich Ihnen diese besmtöglichst. Wichtig: Dies ist keine Rechtsberatung! Eine Rechtsberatung dürfen z.B. Rechstanwälte durchführen.

Steinbrecher :

Dies ist natürlich ein sehr komplexer bzw. ungewöhnlicher Fall.

Steinbrecher :

Sie haben es bereits richtig festgestellt, wir haben in Deutschland eine Versicherungspflicht für die Krankenversicherung. Natürlich gilt wie immer der Satz: Wo kein Kläger, da kein Richter! Aber darauf würde ich mich nicht verlassen.

Steinbrecher :

Diese Aussage am Telefon, kommt mir schon sehr komisch da her. Denn eine qualifizierte Beratung (auch telefonisch) sieht anders aus. Und so etwas würden Sie von der Gesellschaft wohl nicht schriftlich erhalten...

Steinbrecher :

Zum Thema Risikozuschlag: Wenn der Vertrag geruht hat und Sie sich wieder bei der Gesellschaft versichern wollten, muss der Risikozuschlag bei dieser Gesellschaft ja bekannt sein. Somit wundert es mich sehr, warum auf einen Angebot dieser nicht vermerkt ist.

Steinbrecher :

Wenn Sie den Versicherungsschein erst zwei Monate nach Versicherungsbeginn erhalten haben, ist das nicht schlimm. Denn Sie können immer ab Zugang der Police (wo das Widerrufsrecht genannt ist) den Vertrag innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Was richtig ist, wenn Sie in den zwei Monaten Behandlungen genossen haben, müssen diese wieder zurückgezahlt werden.

Steinbrecher :

So wie ich es verstanden habe, ist dies dennoch jetzt nicht mehr möglich (zu widerrufen). Und Sie haben nun das Angebot erhalten, das die Versicherung den Vertrag selbst von Beginn an aufheben möchte und Ihnen die kompletten Beiträghe zurückerhaltten würden. Ein sehr fragwürdiges Angebot....

Steinbrecher :

Hier müssten Sie darauf achten, endet der Vertrag komplett? -> wenn ja ruht dieser weiterhin? Denn wenn Sie irgendwann die Chance auf die Private Krankenversicherung haben möchten, müssten Sie eine sogenannte Anwartschaft abschließen.

Steinbrecher :

Wenn Ihnen die Private Krankenversicherung die Beiträge zurückzahlt +

Steinbrecher :

und Sie eine (große)Anwartschaft abschließen können, könnte es eine gute Option sein. Wichtig dabei nur, Sie müssten z.B. bei der jetztigen gesetzlichen Krankenversicherung die 5 Monate rückwirkend versichern und ggf. einen freiwilligen Beitrag bezahlen.

Steinbrecher :

Das geht in manchen fällen und hängt von der Kasse ab.

Steinbrecher :

Nur den Risikozuschlag zurück zu erhalten, sehe ich etwas schwierig an (wichtig keine rechtliche Beurteiliung). Denn Sie hätten den Vertrag widerrufen können (wie oben geschildert), somit verstehe ich, das die PKV sich weigert.

Steinbrecher :

Sollte die o.g. Lösung Ihnen nciht zusagen und Sie keinen Rechtsanwalt oder ähnliches beauftragen möchten, könnten Sie sich noch beim Ombudsmann (www.pkv-ombudsmann.de) beschweren. Dies ist eine unabhängige und für Sie kostenlose Stelle für Beschwerden. Dieser versucht dann zwischen Ihnen und der Gesellschaft zu vermitteln, manche Versicherer halten sich dann an die Empfehlung des Ombudsmannes, manche nicht.

Steinbrecher :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und wünsche Ihnen viel Erfolg.

Steinbrecher :

Mit freundlichen Grüßen

Steinbrecher :

Matthias Steinbrecher

Steinbrecher :

P.S: Über eine positive Bewertung (toller Service) würde ich mich freuen, denn nur so kann dieser Service weiterhin aufrecht erhalten werden.

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