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Jasmin Pesla
Jasmin Pesla, Sonstiges
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 373
Erfahrung:  Rechtsanwältin
77079807
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Jasmin Pesla ist jetzt online.

Hallo, hatte mit dem Dienstauto vor 3 Jahren einen Unfall.

Kundenfrage

Hallo,
hatte mit dem Dienstauto vor 3 Jahren einen Unfall. Mir ist jemand drauf gefahren obwohl Starker verkehr war und am Stopschild stehen Blieb. Der hinterfahrende ist mir einfach volle Wuscht aufs Auto. Selbstvestädnlich mit Zeugen usw und Zugabe lag die Schuld nicht bei mir. Ich hatte danach seit dem immer wieder Nackenschmerzen. Desweiteren hatte ich ein MRT und da hieße es es sei alles ok. Jetzt 3 Jahre SPäter immernoch starke schmerzen. Hausartz sagte ohne das irgendwie jemand an den Unfall dachte komm noch ein MRT schauen drüber. Und auf einmal wurde eine Zyste bzw Flüssigkeitlagerung gefunden im Halswirbel. Jegliche vor untersuchungen die Kontrolliert worden sind vor dem unfall ergaben das es nicht da war. jetzt kommt der knaller ich hatte die bilder von damals nach dem Unfall besorgt und siehe da der selbe Halswirbelschaden ist doch vorhanden aber leider hat der damalige Radiologe das überseehen. Was ich damit sagen will ich leide seit knapp 4 Jahren und muss wohl damit leben immerwieder Hals und Nackenschmerzen zu haben und wollte wissen inwiefern ich Schadenserstz oder Schmerzensgeld fordern kann. Immerhin bin ich seit Jahren in Behandlung und hab Krankengymnastik usw und zahle das immer selber. War auf der Arbeit haben die Damit auch was zutun? oder muss ich gegen versicherung und fahrer.? und wie hoch stehen meine Chancen.
Gepostet: vor 10 Monaten.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihr Leiden seit dem Unfall tut mir sehr leid.

Da der selbe Befund an sich auch bereits zum damaligen Zeitpunkt hätte gestellt werden können, was anhand der Bilder bewiesen werden kann, käme hier ein Anspruch aus Arzthaftungsrecht in Betracht. Es stellt sich daher die Frage, ob die Diagonose an sich richtig war- das ist laut Ihren Angaben bereits nicht der Fall. Zudem stellt sich die Frage, welche Behandlung hier korrekter Weise angezeigt ist, und ob die damalige Behandlung überhaupt geeignet und aussichtsversprechend war. Ich denke, Ihr jetziger Arzt wird Sie anders behandeln, als Sie "nur" zur Krankengymnastik zu schicken.

Da Sie von dem ärztlichen Fehler erst jetzt Kenntnis erlangt haben, wäre ein diesezüglicher Anspruch auf Schadensersatz noch nicht verjährt und Sie könneten immer noch Ansprüche geltend machen. Sie sollten daher zu einem auf Arzthaftungsrecht spezialisierten Anwalt gehen. Manche nennen sich auch "Patientenanwalt"- das zeigt, dass sie nur für die ehemaligen Patienten einstehen.

Mit dem Fahrer des gegnerischen PKW werden Sie wahrscheinlich eine Einigung geschlossen haben, indem geregelt wurde, dass zukünftige Ansprüche ihm gegenüber ausscheiden. Wenn nicht, könnten Sie auch gegen ihn vorgehen, da er ja der Schädiger war.

Ich hoffe, ich konnte ihnen weiterhelfen und bitte um eine kurze Bewertung.

Besten Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.

Hallo, nein mit der Gegnerpartei und deren Versicherung wurde nie was ausgemacht. Also kann ich gegen beide vorgehen ? und sind solche aussichten den gut ? Da dieses Gewülchst sehr doof liegt kann es sein das ich gelehmt werde daher hätte man jetzt genau wie damals nur Symtpomatisch behandelt da man mich mit 30 nicht Invalide machen möchte. Denke damals so wie jetzt wäre das Ergebnis gleich.

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 10 Monaten.

Danke für Ihre Nachfrage. Der Fahrer ist der Schädiger, also liegt ja auch eine unerlaubte Handlung vor. Ausserdem haftet er als Fahrer. wenn nichts ausgemacht wurde, dann können Sie gegen beide vorgehen- Arzt und Fahrer.

Ob hier wirklich exakt die gleiche Behandlung richtig gewesen wäre, sollten Sie genau mit Ihrem Arzt und auch einem weiteren Arzt besprechen. Sie haben immer das Recht -auch als Kassenpatient- noch eine Zweitmeinung einzuholen.

Wenn sogar ene Lähmung in Betracht kommt, dann würde ich das an Ihrer Stelle bestimmt tun.

Abgesehen hiervon können Ansprüche aus Arzthaftung auch aufgrund mangelnder Informations- und Aufklärungspflichten entstehen.

Der Anwalt sollte sich Ihre Krankenakte besorgen und alle möglichen Fehler genauestens überprüfen- schon wegen der möglichen Lähmung. Hier steht viel auf dem Spiel.

Besten Dank für Ihre Anfrage und Ihre weitere Rückfrage oder kurze Bewertung.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.

Also besteht gute Chancen auf Schadensersatz und Schmerzensgeld? Das schlimmste ist der Neurologe wegen den Sensibität hat es immer ignoriert bis ich mal gewechselt habe weil der gab mir Beruigsmittel und Antitepresiva weil er sagte das liegt an verspannungen am liebsten würde ich dem jenigen gerne mal wenn ich das sagen darf eine Ohrfeige geben weil ich wurde als Blöd und Depressiv hingestellt weil ich mir das ja einbilden würde und jetzt kommt raus das andauernd da was war. Sehr ärgerlich. Aber muss gestehen ich hab keiner der Pillen genommen weil ich wusste ich bin nicht verrückt.

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 10 Monaten.

Der Neurologe könnte dann eventuell auch mit belangt werden. Erst einmal seht die Überprüfung, dann die Diagonse. Dass Sie verärgert sind, verstehe ich sehr gut. Diese "Diagnose" wurde dann wohl vor der richtigen Untersuchung

erstellt- kann aber auch daraus resultieren, dass der erste Arzt " nichts gefunden" hat...

Sie sollten Ihren Fall nun selbst in die Hand nehmen, und überprüfen lassen, ob wirklich die selbe Behandlung wie jetzt zum damaligen Zeitpunkt angezeigt gewesen war. Und dazu muss ein anwalt die ärtlichen Unterlagen überprüfen.

Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft hierbei und guten Erfolg!

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.

dankeschön. Sehen sie überhaupt Chancen? muss ja auch etwa geld in die Hand nehmen.

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 10 Monaten.

Ich sehe schon Chancen, aber ob hier wirklich, wie Sie schreinen "wahrscheinlich" die selbe Behandlung angezeigt gewesen wäre, kann ich ohne Einsicht in die Unterlagen aus der Ferne nicht zu 100% beantworten. Es könnte auch sein, dass zumindest eine Akutbehandlung angezeigt gewesen wäre- auch ohne Sie hierdurch zum Invaliden zu machen...Man muss sich genau ansehen, was konkret verordnet, verabreicht wurde, und was zum damaligen Stand der Wissenschaft hätte getan werden müssen. Aber erst einmal sehe ich Chancen, da bereits falsch diagnostiziert wurde. Holen Sie sich bitte noch eine Meinung eines weiteren Arztes ein, wie empfohlen.

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 10 Monaten.

Das Recht hierzu haben Sie gesagt auch als Kassenpatient.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.

Ok danke, ***** ***** Dank ***** ***** Rechtschutz gleich mal Anordnen.

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 10 Monaten.

Ich freue mich, wenn ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte und wünsche Ihnen alles Ggute auf Ihrem Weg

und bitte Sie abschließend noch um eine kurze Bewertung.

Jasmin Pesla und 2 weitere Experten für Verkehrsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.