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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 2899
Erfahrung:  Rechtsanwalt, LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
48877684
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hhvgoetz ist jetzt online.

Hallo,habe soeben erfahren das ich meine Fahrerlaubis entzogen

Kundenfrage

Hallo, habe soeben erfahren das ich meine Fahrerlaubis entzogen bekomme weil mir Rauschmittel im Blut nachgewiesen wurde am 6.6.13, 11,7 ng/ml was bedeutet das. Ich habe aber nie bewusst geraucht vielleicht mal daran gezogen, weil meine Freunde hin und wieder mal rauchen. Kann das auch sein das ich passiv mitgeraucht habe. Man hat mir angeboten meinen Führerschein freiwilig bis zu 25.7. abzugeben . Was kann ich hier machen? Habe meinen Führerschein erst 3 Monate also auf Probe. Und soll zu einem psychologisch-medizinisches Gutachten. Können Sie mir hier weiterhelfen? Über eine baldige Antwort wäre ich sehr dankbar! MfG XXX (Name von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

Sie müssen beim Cannabis-Konsum zwischen verschiedenen nachgewiesenen Stoffen unterscheiden:

aktiver THC-Wert (Delta-9 THC), welcher Informationen zum kurzfristigen Konsum gibt und THC Abbaustoffe (THC-COOH), die über die langfristigen Konsumgewohnheiten geben.

 

Für den Erhalt der Fahrerlaubnis spielt in erster Linie eine Rolle, ob Sie zwischen dem Autofahren und dem Cannabiskonsum hinreichend trennen können. Das Problem liegt hierbei darin, dass oft auch noch deutlich länger als 1 Tag nach dem Konsum aktives THC nachgewiesen werden kann. Auch "einmal ziehen" reicht hier.

 

Zu den Grundlagen:

http://www.gruene-hilfe.de/2012/05/29/nachweiszeiten-von-thc/

http://www.verkehrslexikon.de/Module/FECannabisCOOH.php

 

Je nach der Situation des Tests und den Werten können jeweils unterschiedliche Einlassungen für Sie günstig sein, um möglichst einen langfristigen Entzug der Fahrerlaubnis zu verhindern.

 

Sie sollten sich deshalb an einen Kollegen vor Ort wenden, der anhand der Ermittlungsakte die beste Vorgehensweise absprechen kann und sich für Sie einlassen kann. Das kostet zwar ein paar 100 Euro, dürfte aber wesentlich günstiger sein, als durch eine ungünstige Einlassung für viel Geld z.B. eine MPU zu machen, die aufgrund der nachgewiesenen THC-Werte nicht bestanden werden kann.

 

Gruß

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