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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 24874
Erfahrung:  Tätigkeit für ein großes Unternehmen
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verkehrsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, Ich habe nun über 30 Jahre einen Führerschein, keine

Kundenfrage

Hallo,
Ich habe nun über 30 Jahre einen Führerschein, keine punkte in Flensburg und noch nie Probleme gehabt.
Nun habe ich folgendes Problem.Ich bin am Sonntag vor 1 Woche vormittags mit meinem Auto zum Trödelmarkt gefahren. Und habe dort auf einem großen Parkplatz geparkt. Nachdem ich ca 1 Stunde wieder zu Hause war, klingelte die Polizei an meiner Tür. Ich sollte auf dem Parkplatz beim ausparken ein Pkw beschädigt haben und Fahrerflucht begangen haben. Ich habe nichts bemerkt. Bei der Besichtigung meines Pkw war hinten einige Kratzer und ein kleines Stück des Rücklichts war abgeplatzt.Ich sagte der Polizei das ich nichts bemerkt habe. Diese sagte das es Zeugen gäbe. Die Polizei sagte mir, das Sie nicht glaube das ich nichts bemerkt hätte. Ich warf ein, das ich gar keinen Grund hätte Fahrerflucht zu begehen. das macht man nur, wenn man betrunken ist, keinen Führerschein oder Versicherung hast. Das trifft alles nicht auf mich zu! Auch ist es doch auch völlig blöd anzunehmen , das auf einem Trödelmarkt Parkplatz mit mehren hundert Besuchern niemand so einen Vorfall bemerkt, also warum sollte ich Fahrerflucht begehen.
Ich bestand auf einen Alkoholtest . Ergebnis: 0,0 . Ich sagte nochmal ich habe nichts bemerkt, sagte aber , das wenn es so war ich natürlich dem Geschädigten seinen Schaden erstatten möchte. Ich habe nachdem die Polizei weg war gleich meine Versicherung angerufen und einen Unfallschaden gemeldet. Jetzt habe ich eine Woche später einen Anhörungsbogen erhalten indem ich mich schriftlich zu dem Vorfall äußern soll.Oben steht gleich : wird die Beschuldigung zugegeben: Soll ich da nun mit ja oder nein antworten? Ich hab schließlich nichts bemerkt.Zum Unfallhergang kann ich mich ja nicht äußern, da ich das ja nicht mitbekommen habe.Bei der Schilderung würde ich es so schreiben wie oben : das ich gar keinen Grund hätte Fahrerflucht zu begehen. das macht man nur, wenn man betrunken ist, keinen Führerschein oder Versicherung hast. Das trifft alles nicht auf mich zu! Auch ist es doch auch völlig blöd anzunehmen , das auf einem Trödelmarkt Parkplatz mit mehren hundert Besuchern niemand so einen Vorfall bemerkt, also warum sollte ich Fahrerflucht begehen.Wäre das so okay oder mache ich damit einen fehler. Soll ich noch angeben, das ich den Fall meiner Versicherung gemeldet habe?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie ergänzend fragen:

Hatten Sie bei dem Parkvorgang die Fenster geschlossen oder das Radio an?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ja ich hatte Musik an und die Fenster waren geschlossen

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ausschlaggebend in Ihrem Falle ist, ob Sie vorsätzlich gehandelt haben, also ob Sie beim Ausparken oder Wegfahren den Unfall bemerkt haben.

Ist dies nicht der Fall, so scheidet eine Strafbarkeit nach § 142 StGB wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aus.

Bei der Frage der Wahrnehmung gerade eines solchen Bagatellunfalls gibt es verschiedene Anhaltspunkte, wie die geschlossenen Fenster, die Musik im Wagen, auch die Witterung und die Beschaffenheit der Fahrbahn beim Ausparken spielen eine Rolle.

In solchen Fällen kann ein Gutachter eindeutig klären, ob der Schaden für Sie unter der gegebenen Situation für Sie wahrnehmbar war oder ob die Möglichkeit besteht, dass Sie den Schaden nicht bemerkt haben.

Was Ihren Anhörungsbogen anbelangt so sollten Sie daher unbedingt hineinschreiben, dass Sie den Unfall nicht bemerkt hatten, die Musik an war (Lautstärke) und Sie die Fenster auch geschlossen hatten.

Den Vorfall sollten Sie nicht zugeben.

Schreiben Sie ruhig auch hinein, dass Sie den Vorfall Ihrer Versicherung gemeldet haben.




Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich würde folgendes schreiben:


Zu dem mir vorgeworfenen Sachverhalt möchte ich mich wie folgt äußern.Ich bin am ... vormittags mit meinem Auto zum Trödelmarkt gefahren. Und habe dort auf einem großen Parkplatz geparkt. Nachdem ich ca 1 Stunde wieder zu Hause war, klingelte die Polizei an meiner Tür. Ich sollte auf dem Parkplatz beim ausparken ein Pkw beschädigt haben.


Zum Unfallhergang konnte und kann ich nichts sagen, da ich nichts
bemerkt habe.Ich hatte laute Musik an und die Fenster waren geschlossen.Ich hatte auch keinen Grund mich unerlaubt zu entfernen. Das macht man nur, wenn man betrunken ist oder keinen Führerschein oder Versicherung hat.Auch ist es doch auch völlig unsinnig anzunehmen, das auf einem Trödelmarkt Parkplatz mit hunderten


Besuchern niemand so einen Vorfall bemerkt, also warum sollte ich
Fahrerflucht begehen.Ich habe nun fast 35 Jahre einen


Führerschein, keine Punkte in Flensburg und möchte nochmals betonen, das ich keinesfalls vorsätzlich gehandelt habe.Ich möchte, das wenn es so war ,natürlich dem Geschädigten seinen Schaden erstatten. Ich habe nachdem die Polizei weg war gleich meine Versicherung angerufen und einen Unfallschaden gemeldet.Versicherer: ...,Schadensnummer:....


Wäre das so okay?


Gibt es die Möglichkeit das das Verfahren (gegen eine Geldbuße?) eingestellt wird? Oder gibt es auf jeden Fall eine Gerichtsverhandlung?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Das Schreiben ist ok.

Die Polizei wird einen Sachverständigen befragen ob der Rempler in Ihrem Fahrzeug (bei lauter Musik und geschlossenen Schreiben) unbedingt wahrgenommen werden musste oder nicht.

Erklärt der Sachverständige, dass die Möglichkeit besteht dass der Unfall von Ihnen nicht bemerkt wurde, dann wird das Verfahren gegen Sie eingestellt, § 170 II StPO (Ohne Geldbuße). Eine Gerichtsverhandlung gibt es dann nicht.





Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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