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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 16815
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Mein Sohn atte im Dezember

Kundenfrage

Mein Sohn atte im Dezember einen unfall mit 1,3 und fahrerflucht, haben den geschädigten innerhalb 8 Min.angerufen und uns gemeldet. Er hat eine Strafe von 9Mon. und 21 Tagen bekommen,zeitgleich eine Therapie gemacht von 20 Std. daarufhin wurde vom Gericht die Strafe um 3 Monate verringert.Jetzt will das Straßenverkehrsamt eine MPU und er bekommt den Führerschein nicht wieder. Leider bekommt er ohne Führerschein auch keine Arbeit. Kann ich irgendetwaas tun? MfG XXX

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte.

Ein klassischer Fall für eine MPU liegt bei Ihrem Sohn nicht vor. Richtig ist, dass es 2 Straftaten waren, wobei hier die Unfallflucht innerhalb kürzester Zeit gemeldet wurde und diese daher mildernd einfließt. Positiv ist hier ebenfalls zu werten, dass Ihr Sohn eine Therapie gemacht hat. Hier wäre es ratsam sich eine ärztliche Stellungnahme einzuholen, die widergibt, dass keine Alkoholabhängigkeit und auch kein Alkoholmissbrauch vorlag.

Gegen die Anordnung der MPU selbst gibt es leider kein Rechtsmittel. Ihr Sohn müsste daher einen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Wird dieser Antrag negativ beschieden, so kann er dann hiergegen Rechtsmittel einlegen und ggf. die Klage führen.

Bei einer günstigen Prognose und keinen anderweitigen Vorstrafen, kann somit die MPU vermieden werden. Es wäre aber dringend angezeigt, sich von einem Fachanwalt für Verkehrsrecht vertreten zu lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung. Über eine positive Bewertung für meine Beratung würde ich mich sehr freuen.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte.

Ein klassischer Fall für eine MPU liegt bei Ihrem Sohn nicht vor. Richtig ist, dass es 2 Straftaten waren, wobei hier die Unfallflucht innerhalb kürzester Zeit gemeldet wurde und diese daher mildernd einfließt. Positiv ist hier ebenfalls zu werten, dass Ihr Sohn eine Therapie gemacht hat. Hier wäre es ratsam sich eine ärztliche Stellungnahme einzuholen, die widergibt, dass keine Alkoholabhängigkeit und auch kein Alkoholmissbrauch vorlag.

Gegen die Anordnung der MPU selbst gibt es leider kein Rechtsmittel. Ihr Sohn müsste daher einen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Wird dieser Antrag negativ beschieden, so kann er dann hiergegen Rechtsmittel einlegen und ggf. die Klage führen.

Bei einer günstigen Prognose und keinen anderweitigen Vorstrafen, kann somit die MPU vermieden werden. Es wäre aber dringend angezeigt, sich von einem Fachanwalt für Verkehrsrecht vertreten zu lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung. Über eine positive Bewertung für meine Beratung würde ich mich sehr freuen.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne wie folgt unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte.

Ein klassischer Fall für eine MPU liegt bei Ihrem Sohn nicht vor. Richtig ist, dass es 2 Straftaten waren, wobei hier die Unfallflucht innerhalb kürzester Zeit gemeldet wurde und diese daher mildernd einfließt. Positiv ist hier ebenfalls zu werten, dass Ihr Sohn eine Therapie gemacht hat. Hier wäre es ratsam sich eine ärztliche Stellungnahme einzuholen, die widergibt, dass keine Alkoholabhängigkeit und auch kein Alkoholmissbrauch vorlag.

Gegen die Anordnung der MPU selbst gibt es leider kein Rechtsmittel. Ihr Sohn müsste daher einen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Wird dieser Antrag negativ beschieden, so kann er dann hiergegen Rechtsmittel einlegen und ggf. die Klage führen.

Bei einer günstigen Prognose und keinen anderweitigen Vorstrafen, kann somit die MPU vermieden werden. Es wäre aber dringend angezeigt, sich von einem Fachanwalt für Verkehrsrecht vertreten zu lassen.

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