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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 1976
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RAScholz ist jetzt online.

Ich habe da eine Frage. Mir ist im Frühjahr mit Alkohol

Kundenfrage

Ich habe da eine Frage.

Mir ist im Frühjahr mit Alkohol am Steuer der Führerschein entzogen wurden.
Nun wurde ich am Neujahrstag abends im Dunkel mit ca 90 KMH bei erlaubten 70 KmH beim Schwarzfahren geblitzt. Der Bescheid vom Landkreis ist zwar noch nicht da aber wie soll ich mich verhalten wenn ich ihn bekomme.
Das mein Verhalten verantwortungslos ist weiss ich selber da meine Speere am 17.01 abgelaufen wäre

Mfg Harald Witz
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zu trennen ist zwischen Bussgeldverfahren und Strafverfahren.

ich gehe davon aus, dass Sie mit einem auf Sie selbst zugelassenen Fahrzeug unterwegs waren. Dann bekommen Sie möglicherweise in den nächsten Tagen einen Bussgeldbescheid, der Sie zu einer Zahlung verpflichtet. Im Rahmen des Bescheides können Sie sich äußern, ob Sie Fahrer gewesen sind oder nicht, wie Sie sich tatsächlich äußern, sollten Sie von einer vertraulichen Beratung abhängig machen, da Ihr Verhalten bereits an diesem Punkt Bedeutung für ein sich anschließenden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hätte.

Fahren ohne Fahrerlaubnis ist strafbar, § 21 StVG.

Eine vorbehaltlose Zahlung hätte den Nachteil, dass dieses Verhalten in einem anschließenden Strafverfahren gegen Sie insoweit verwendet werden könnte, als dass Sie die eingestanden hätten, Fahrer gewesen zu sein. Das wäre insbesondere dann misslich, wenn Sie selbst auf dem Foto gar nicht zu erkennen gewesen wären. Zwar könnten Sie vor Gericht immer noch behaupten, nicht Fahrer gewesen zu sein, dieser Behauptung würde aber aller Voraussicht nach nicht allzuviel Wert beigemessen werden.

Es wird in Ihrem Falle wird viel davon abhängen, ob es ein verwertbares Foto von Ihnen gibt oder nicht. In der Tat gäbe es für den Fall, dass es ein verwertbares Foto von Ihnen nicht gibt, noch Möglichkeiten, dem Strafvorwurf nach § 21 StGB zu entgehen. Das setzte aber voraus, dass Sie nicht schon im Bussgeldverfahren Tatsachen gegen sich schaffen, sondern vorher unbedingt vertrauliche Rechtsberatung in Anspruch nehmen, die Ihnen hier auf dieser öffentlichen Plattform nicht geboten werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Schönen Dank für ihre Antwort

 

Was wäre denn wenn ich jemanden finden würe der diese Sache für mich überhehmen würde und er sagt erhätte gefahren?

Wäre eigentlich eine einfache Lösung

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn es ein Foto nicht gäbe, dass Sie eindeutig zeigte, wäre das in der Tat möglich und würde Sie auch vor einer strafrechtlichen Verurteilung bewahren.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, durch Anklicken des Buttons "Antwort akzeptieren" meine Antwort zu akzeptieren, denn nur so kann der von Ihnen für die Beantwortung Ihrer Frage versprochene Betrag auch abgerechnet werden. Vielen Dank und

freundlichen Grüße

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Was würde miich denn erwarten wenn die Behörden mich als Schwarzfahrer entlarven würden. Was meinen sie?
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Behörde würde das der Staatsanwaltschaft mitteilen und diese würde dann gegen Sie ein Ermittlungsverfahren führen, dessen Ergebnis eine Anklage wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wäre. Dann würden Sie vor ein Strafgericht zur Verhandlung geladen und zu einer Geldstrafe verurteilt. Ihnen kann weiter eine Sperre für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis verhangen werden, dies für mindestens sechs Monate.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

lassen Sie mich ergänzen:

Für den Fall, dass Sie schon einmal strafrechtlich in gleichgerichteter Weise in Erscheinung getreten sind, ist auch die Verhängung einer Freiheitsstrafe zur Bewährung nicht ausgeschlossen.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, durch Anklicken des Buttons "Antwort akzeptieren" meine Antwort zu akzeptieren, denn nur so kann der von Ihnen für die Beantwortung Ihrer Frage versprochene Betrag auch abgerechnet werden. Vielen Dank und

freundlichen Grüße

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Abend.

Ich habe mir die letzten Tage einige Gedanken zu der Sache gemacht und ich denke bei 20 KmH zu viel werde ich eine Verwarnung bekommen die ich dann sofort bezahlen werde und dann hoffen das niemand etwas merkt. Die deutschen Behörden merken auch nicht alles.

 

Mfg Harald W.

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 1976
Erfahrung: Rechtsanwalt
RAScholz und weitere Experten für Verkehrsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten morgen.

 

Ich denke meine grundsätzliche Fragestellung sollte klar sein.

Ich habe nach 4 Wochen den Anhörungsbogen vom Landkreis bekommen und war bei erlaubten 70 Km/h 26 Km/h zu schnell.

Ich habe jetzt ein Strafbefehl von 50 Tagessätzen zu 50 € also 2500 € und zusätzlich 18 Monate weitere Speerfrist erhalten.

Ich möchte jetzt nur wissen ob es sich lohnt Widerspruch ein zu legen.

 

Mfg Harald W.

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich nehme an, Sie sind wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis mit dem Strafbefehl belegt worden.

An diesem Vorwurf wäre nicht zu rütteln. In Erwägung gezogen werden könnte aber, einen Einspruch beschränkt auf die Rechtsfolgen, sprich das Straßmaß, einzulegen, also darauf, dass entweder die Geldstrafe zu hoch oder aber die Sperrfrist zu lang bemessen ist oder beides.

Was die Geldstrafe angeht, sind Sie wohl von der StA zur Auskunft über Ihre wirtschaftlichen Verhätnisse aufgefordert worden. Wenn hier etwas falsch berechnet worden wäre, hätte der Einspruch in der Tat Sinn. Dann wäre ein Einspruch beschränkt auf die Höhe des Tagessatzes zu machen, hier gilt das Verschlechterungsverbot, d. h. Sie kommen durch den Einspruch nicht schlechter weg.

Eine Sperrfrist von bis zu zwei Jahren ist mit dem Strafbefehl möglich. Mit 18 Monaten liegen Sie noch darunter. Hier könnte das Gericht nach Ermessen eine andere Sperrfrist anordnen. HIer gilt das Verschlechterungsverbot nicht, dh. Sie können hierbei auch schlechter wegkommen.

Jedenfalls letzteres kann nur von einen RA, der die Gepflogenheiten des Strafrichters kennt, verlässlich eingeschätzt werden. Von daher hätte es Sinn, sich mit der Angelegenheit jedenfalls für eine Erstberatung einem Kollegen anzuvertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Abend

Ich bin nicht zu meinen Verdienst befragt wurden und in wirklichkeit verdiene ich noch sehr viel mehr im Monat als diese 50 Tagessätze.

Ich glaube ich sollte es einfach so hin nehmen. Alles andere verschlimmert nur die Sache.

Meine Rechtsbeistand würde es auch nicht umsonst machen. Dann würde es zur Hauptverhandlung kommen und das müsste ich dann auch noch zahlen.

Mfg Harald W

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Tagessatz berechnet sich folgendermaßen

Nettoeinkommen abzgl. berücksichtigungswerter Abzüge (wie manche Schulden) geteilt durch 30 ergibt den Tagessatz.

Wenn Sie die Einspruch nur auf die Tagessatzhöhe beschränken - vorausgesetzt, Sie verdienen so, dass nach obiger Rechnung ein Betrag unter 50,- Euro herauskäme, kann durch Beschluss entschieden werden, dann kommt es zu keiner Hauptverhandlung.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nein sie verstehen mich falsch. Ich verdiene um längen mehr. Mit diesen Satz bin ich sehr gut weg gekommen. Ich denke bei genauer Berechnung kommt das doppelte raus

 

Mfg

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

dann lassen Sie es lieber.

MfG

Scholz

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