So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 26431
Erfahrung:  Tätigkeit für ein großes Unternehmen
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verkehrsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, vor einem Monat wurde während einer allgeimeinenVerkehrskontrolle,

Kundenfrage

Hallo,

vor einem Monat wurde während einer allgeimeinenVerkehrskontrolle, bei mir, das Abbauprodukt Benzo. festgestellt. Mit 151,7 liege ich nun über dem Wert. Ich bin zu allem bereit um den Beweis zu erbringen, dass es nur eine Dummheit von mir war und ich kein Konsument bin. Was kann ich nun tun? Vorab schon einmal einen Screening machen vereinbaren, um die Abstinenz vorzuweisen? Muss ich nun unbedingt den Führerschein abgeben? Ich bin nie zuvor aufgefallen.. habe mir nie etwas zu Schulden kommen lassen. Kann ich einem Führerscheinentzug entgehen.
PS: habe das studium gerade beendet und muss für meine neue Stelle unbedingt mobil sein..
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

In Betracht kommt in Ihrem Falle eine Strafbarkeit nach § 316 StGB oder § 315c StGB.

Anders als beim Alkoholkonsum gibt es beim Drogenkonsum keine festgelegte Grenze für das vorliegen einer Fahruntüchtigkeit (Beispiel: 1,1 Promille).

Das OLG Hamm hat für Benzoylecgonin:,( Beschluss v. 19.3.2007, 2 Ss OWi 91/07, NZV 2007, 248) entschieden, dass ab 75 ng/ml eine überwiegende Wahrscheinlichkeit einer Beeinträchtigung der Fahrsicherheit besteht.

Dieser Wert entspricht auch der Empfehlung der Grenzwertkommision als Sanktionsuntergrenze.

Diesen Wert haben Sie voliegend um das Doppelte Überschritten.

Ob Sie absolut fahruntüchtig waren im Sinne der §§ 316 StGB oder § 315c StGB muss in ihrem Falle ein rechtsmedizinisches Gutachten, welches durch das Gericht in Auftrag gegeben wird, nachgewiesen werden.

Sollte die absolute Fahruntüchtigkeit feststehen, so werden Sie mit einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen und einer Entziehung der Fahrerlaubnis und eine Sperre für die Wiedererteilung von 6-8 Monaten rechnen müssen.

Wenn Sie absolut Fahruntüchtig waren werden Sie einem Führerscheinentzug leider nicht entgehen.

Sollte der Gutachter aber zu dem Ergebnis kommen, dass Sie nicht absolut fahruntüchtig waren, so werden Sie eine Geldbuße und ein Fahrverbot von 1 Monat erhalten.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Verkehrsrecht