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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Rechtsanw lte, Nun eine Sache die mir wirklich

Kundenfrage

Sehr geehrte Rechtsanwälte,

Nun eine Sache die mir wirklich sehr sehr am Herzen liegt,
deshalb bitte ich darum, das Sie sich auch in meine Lage versetzten
bevor Sie mir antworten.

Folgender Vorfall:

Mein Ex-Partner hat am 29.07.2009 mit einem Leihauto welches ich angemietet hatte,
innerhalb einer geschlossenen Ortschaft die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 34 km/h überschritten.

Beweismittel: Radarmessung und Frontfoto wo mein Ex-Partner zu erkennen ist.


Problem:

Nachdem einige Wochen vergangen sind habe ich den Bußgeldbescheid vom Regierungspräsidium Kassel erhalten.

183,50 Bußgeld
3 Punkte
1 Monat Fahrverbot

Erst jetzt hat mein Ex-Partner mir gestanden, das Er gar kein Füherschein besitzt und seit Jahren immer sein Zwillingsbruder bei Verkehrskontrollen angibt.
Dies war für mich bis dato Unbekannt!
Ich habe mir nie ein Füherschein zeigen lassen, weil Er bei unserem Einzug in unsere gemeinsame Wohnung ein Kleintransporter bei einer Autovermietung angemietet hatte.
Damit war für mich klar, Er hat eine Fahrerlaubnis.

Ich habe den Vorfall auf meine Kappe genommen um nicht noch weitere Probleme zu bekommen. Mit meinem Ex-Partner hatte ich die Vereinbarung das ich die Punkte und das Fahrverbot auf mich nehme und Er im Gegenzug die Geldbuße und die Kosten für das ASF-Seminar bezahlt. Leider habe ich bis heute kein Geld von Ihm erhalten.
Meine Fahrerlaubnis wurde mir mittlerweile komplett entzogen.
Auflage immer noch: ASF-Seminar.

Seit einigen Wochen hat mein Ex-Partner laut seinen Erzählungen sein Führerschein bekommen. So langXXXXX XXXXXegt mir die Sache richtig im Magen!!!

Deshalb möchte ich nun mit allen Mitteln dagegen angehen!
Eigene Konsequenzen nehme ich auf jeden Fall in Kauf.

Da die Sache noch nicht verjährt ist, würde da auch eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis in Frage kommen wenn mich nicht alles täuscht.
Desweiteren würde ich auch meine bisherigen Unkosten gerne erstattet bekommen.
So oder so. Irgendwas MUSS passieren. Telefonisch hatte er mir mal zugesagt, das Er ein schriftliches Geständnis unterschreibt wenn ich es Ihm übern anwalt zukommen lasse.
Bis dato habe ich dies noch nicht gemacht. Was jetzt klar nachgeholt wird!!!

Vorab vielen Dank.

Mit freundlichem Gruß
Ufuk Dogu
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Owi-Sache ist ausgestanden, da Sie die Schuld auf sich genommen haben. Dies kann auch nicht rückgängig gemacht werden.

Sie können natürlich Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstatten.

Dies kann aber auch zur Konsequenz haben, dass man Sie wegen Beihilfe dazu anzeigt, da Sie das Fahrzeug ja zur Verfügung gestellt haben.

Ein Schadensersatzanspruch auf Ihre Unkosten kommt nicht in Betracht, da Sie die Schuld freiwillig auf sich geladen haben.

Ich kann Ihre Situation durchaus gut verstehen und nachvollziehen. Aber dennoch kann ich Ihnen keine positivere Antwort geben.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Leider wird Ihnen auch kein anderer Anwalt eine andere Antwort geben können. Tut mir leid. Die Rechtslage ist eindeutig.

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