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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 26214
Erfahrung:  Tätigkeit für ein großes Unternehmen
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo ich habe am 18.05.2011 ein Auto gekauft beim Gebrauchtauto

Kundenfrage

Hallo ich habe am 18.05.2011 ein Auto gekauft beim Gebrauchtauto händler... Leider musste ich das auto am we schon in die werkstatt bringen weil die Motorelektronik kaputt war. Ich habe am Dienstag das Auto abgeholt und am Mittwoch hatte ich leider den gleichen problem mit dem Auto. Ich wollte das fahrzeug zurück bringen aber der verkäufer nimm es nicht zurück weil in dem Kaufvertrag steht das es ohne Garantie und Gewährleistung verkauft wird. Wie kann ich jetzt da vorgehen damit ich nicht auf den kosten sitzen bleibe... Beim Verkauf hat der verkäufer mir gesagt dass das Auto mängelfrei ist.

Mrohs
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie das Fahrzeug als Privatperson erworben haben, stehen Ihnen gesetzliche Gewährleistungsrechte zu. Diese Rechte kann und darf der gewerbliche Verkäufer nicht ausschließen, § 475 BGB.

Dem Verkäufer ist es allenfalls gestattet, die Gewährleistung von 2 Jahren auf 1 Jahr zu reduzieren, § 475 BGB.

Der Gewährleistungsausschluss im Kaufvertrag ist unwirksam.

ABER:

Sie müssen die Gewährleistungsrechte in einer bestimmten Reihenfolge beim Verkäufer geltend machen.

Zunächst müssen Sie den Verkäufer zur Nachbesserung des Fahrzeugs auffordern. Sie dürfen keinesfalls das Fahrzeug selbst reparieren, da Sie die Reparaturkosten nach Ansicht des BGH nicht ersetzt verlangen können.

Erst wenn die Nachbesserung nach § 439 BGB fehlschägt, oder der Verkäufer die Nachbesserung ernsthaft und endgültig verweigert, dürfen Sie die Wandlung nach §§ 440, 323 BGB erklären. Die Folge der Wandlung ist dann, dass Sie den Kaufpreis Zug um Zug gegen Rückgabe des Fahrzeugs zurückerhalten.

Sollte der Verkäufer sich unvernünftigerweise weigern, sollten Sie ihn auf Rückzahlung verklagen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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