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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verkehrsrecht hier ein
troesemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe derzeit meinen Fall

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe derzeit meinen Fall bei einem Anwalt und bin mir sicher, dass dieser den Fall ordnungsgemäß abschließen wird. Allerdings hole ich mir gerne eine zweite Meinung ein, was ich nun hier tun möchte.

Folgender Fall: Im April 2008 ereignete sich ein Verkehrsunfall bei dem ich Schuldlos war und verletzt wurde. Ich erlitt eine Tibifraktur links, Bennettfraktur Daumen rechts, Commotio cerebri. Die Arbeitsunfähigkeit betrug 5 Monate 100%, 2 Wochen 60%, 13 Wochen 20%, 1 1/2 Monate wieder 100% und heute und auf Dauer 20%. Schmerzen sind, durch ein Gutachten der Berufsgenossenschaft, bei Bewegung im Bein sowie in der Hand vorhanden.

Unsere Schmerzensgeldforderung bei Unterschreiben einer Abfindungserklärung betrug 20.000,-€. Davon wurden 5.000,-€ schon kurz nach dem Unfall bezahlt, weitere 5.000,-€ sind nun bezahlt worden. Die Versicherung bot erst freiwillig an weitere 3.000,-€ zu bezahlen. Nach einem Telefonat mit meinem Anwalt war die Versicherungskammer Bayern bereit weitere 1000,-€ zu bezahlen, sofern ich die Abfindungserklärung unterschreibe.

Noch etwas zum Fall: Ich hatte bei meinem Unfall einen Helm mit dem Wiederbeschaffungswert von 500,-€. Die Versicherung war auch erst bereit 250,-€ zu bezahlen da er schon ein halbes Jahr alt war. Nach mehreren Briefen meines Anwalts bezahlte die Versicherungskammer Bayern den Helm und die weitere Schutzkleidung ohne Abzüge.

So nun zu meinen Fragen: Handelt es sich dabei nur um taktische Züge der Versicherung das Schmerzensgeld zu drücken? Wie stehen meine Chancen den Fall bis vor Gericht zu bringen um meine Forderungen zu erhalten? Sind die Forderungen im allgemeinen korrekt? Wie hoch wären die Kosten bei solch einem Verfahren? Eine Rechtsschutzversicherung ist nicht vorhanden.

Bei weiteren Fragen zum Fall versuche ich schnellsmöglich zu antworten. Ich bitte auch um rasche Antwort, da der Fall außerordentlich eilt.

Vielen dank XXXXX XXXXX Grüße

Andreas T.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Offensichtlich handelt es sich hier um taktischen Vorgehen der Versicherung, um den Schmerzengeldbetrag so niedrig zu halten. Manchmal ist es in der Tat wie auf einem Basar.

Ihre Forderung erscheint duchaus korrekt, wobei dies aus der Ferne nur bedingt eingeschätzt werden kann.

Im Normalfall ist es allerdings so, dass die Versicherung in der Regel bei Abgabe einer Abfindungserklärung großzügiger ist, da der Fall dann für immer abgeschlossen ist und Nachforderungen nicht mehr gestellt werden können.

Aus diesem Grunde sollte Sie gemeinsam mit dem Anwalt sehr genau überlegen, ob der Abschluss einer Abfindungsvereinbarung hier überhaupt sinnvoll ist, insbesondere dann, wenn nicht absehbar ist, ob in Zukunft Verschlimmerungen des Gesundheitszustandes, Nachbehandlungen o.ä. notwendig sind.

Wenn Ihre Forderung korrekt ist, dürfte die Erfolgsaussichten eines Klageverfahrens gut sein.

Die Kosten eines solchen Vefahrens hängen vom Streitwert ab. Da unter Umständen ein weiteres ärztliches Gutachten eingeholt werden muss, können hier leicht 4000 - 5000 € Kosten entstehen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine angemessene Orientierung geben. Bitte fragen Sie nach, falls etwas unklar geblieben sein sollte.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Mein Anwalt sagte mir, dass es schwierig wird, obwohl weitere Probleme zu erwarten sind, im nachhinein alles auf den Unfall zu schieben. Also mal angenommen ich habe in 10 Jahren Probleme mit der Hand, es wird dann schwer fallen noch Forderungen gegen die Versicherung zu stellen. Ist das so korrekt?

Ist das Schmerzensgeld in dieser Höhe so angemessen? Was wäre Ihre Beurteilung zu der Höhe?

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

sicherlich ist das Argument Ihres Anwaltes nicht ganz von der Hand zu weisen, nichtsdestotrotz sollte man sehr genau abwägen. Natürlich wird es von Jahr zu Jahr schwerer die Kausalität zwischen Unfall und Folgeerscheinungen nachzuweisen.

Bei 20% dauerhafter AU finde ich den Betrag zwischen 20.000 und 30.000 € durchaus angemessen. Dies allerdings vorbehaltlich Einsichtnahme in ärztliches Attest und Sichtung einschägiger Schmerzengeldtabellen. Vieles ist hier allerdings auch ein Frage der Darstellung der Folgen (Schmerzen kann man schlecht nachweisen).
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wer müsste die gesamten Kosten (Anwalt, Gericht, usw.) bezahlen, wenn ich denn Fall gewinne und wenn ich den Fall verliere?

Würden Sie mir zu einer außergerichtlichen Einigung raten? Z.b. eine Abfindungserklärung bei bezahlen eines weiteren Betrages von 8.500,-€ zu unterzeichnen? Oder würden Sie mir zu einem Verfahren raten um die volle Summe zu erlangen?
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Im Fall Ihres vollständigen Obsiegens im Verfahren muss die Versicherung alle Kosten tragen, im Falle Ihres vollständigen Unterliegens dann Sie.

Wenn mit den weiteren 8.500 € knapp die 20,000 erreicht würden, dann könnte unter Abwägung aller Risiken eine Annahme des Angebotes durchaus angezeigt sein.

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